Supermarkt in Siersdorf ist „schwierig bis unmöglich”

Von: gep
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Aldenhoven. „In Aldenhoven muss in punkto Wirtschaftsförderung etwas geschehen.” Das fordert FDP-Fraktionschef Willi Zander. Um auf diesem Feld die Zusammenarbeit zwischen der Gemeindeverwaltung und allen Ratsparteien zu verbessern, sei der neue Wirtschaftsausschuss die geeignete Plattform.

Zugleich weist er die Dauerkritik der CDU an diesem Ausschuss entschieden zurück. Und er fügt hinzu: „Auch in der CDU gibt es Sachverstand und anstatt, wie in der letzten Sitzung geschehen, die Wirtschaftsausschusssitzung demonstrativ zu verlassen, wäre eine konstruktive Mitarbeit aller Ausschussmitglieder sinnvoll.”

Damit dieses Gremium funktioniere und „die Sache in die Hand nehmen kann”, fordern die Freidemokraten eine Erweiterung der Kompetenzen. Aus diesem Grund sollte die noch fehlende Beschlussfähigkeit des Ausschusses durch einen Ratsbeschluss herbeigeführt werden.

„Wir brauchen den Wirtschaftsausschuss dringender denn je”, erläutert Zander. Und er kritisiert, dass es in der Verwaltung „keinen direkten Ansprechpartner” in Sachen Wirtschaft gebe. Bürgermeister Lothar Tertel und CDU-Fraktionschef Reinhard Paffen hätten, so führt er als Beispiel an, die geplante Ansiedlung eines Supermarktes in Siersdorf als „geheime Kommandosache” behandelt und die Mehrheit der Ratsmitglieder „meist willentlich im Ungewissen gelassen”.

Bis heute wisse die Öffentlichkeit offiziell nicht, was die Spatzen von den Dächern pfiffen: „Es wird keinen Supermarkt in Siersdorf geben.” Dagegen sei ein solcher in drei Kilometern Entfernung in Setterich gerade neu eröffnet worden. „Für Aldenhoven und die Siersdorfer Bürgerschaft wieder eine vertane Chance”, stellt Zander fest.

Wie Tertels Stellvertreter Josef Kaufmann bestätigte, ist in Siersdorf das vom Investor gewünschte Grundstück, das sich in Privatbesitz befindet, nicht zu beschaffen. Da alternative Flächen dem Investor in punkto Standort nicht zusagten, sei es „äußerst schwierig bis unmöglich”, den Supermarkt zu realisieren
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