Jülich - Streusalz wird im Jülicher Land knapp

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Streusalz wird im Jülicher Land knapp

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Nicht überall ist das Streusalz rar. Beim Holz- und Baufachhandel Kurtz in Jülich sind die Vorräte noch nicht aufgebraucht und schon heute erwartet Prokurist Heinz-Willi Lich eine neue Lieferung.

Jülich. Das Sreusalz wird im Jülicher Land bei Baumärkten und Baustoffhändler langsam knapp. Das hat eine Umfrage ergeben. Auch das Alternativprodukt Lavagranulat ist schon in einem Markt zur Mangelware geworden. Deshalb wird dort Spielsand als Streugut empfohlen.

Obwohl bei anderen Anbietern noch Salz auf Lager, kann es nicht in den gewünschten Mengen abgegeben werden. Teilweise rechnen die Unternehmen erst mit der nächsten Lieferung im neuen Jahr.

Allerdings werde die Lage nicht so dramatisch wie im vergangenen Winter, hieß es bei der Umfrage. Es gebe keinen Grund zur Panik. „Oft erhalten wir nur kleine Lieferungen, weil die Versorgung der Kommunen natürlich vorgeht”, hieß es in einem Markt.

Trotzdem gibt es für die Kunden keinen Grund zur Panik. „Irgendwas haben wir immer”, betont er. Trotzdem ist die Salzversorgung bei diesem Wetter immer „eine ganz knappe Sache”. „Die Palettenmengen sehen zwar riesig aus, sind aber schneller weg, als man denkt”, erklärt Hermann-Josef Crumbach. Die Bürger in Aldenhovener müssen sich erstmal keine Sorgen über die Salzversorgung machen. Das sei im Toom Baumarkt noch „reichlich” vorhanden, hieß es auf Nachfrage im Markt. Die aktuelle Salzmenge dürfte noch bis zum Wochenende reichen, heißt es aus dem Markt. Eine neue Streusalz-Lieferung sei allerdings noch nicht abzusehen.

Manchem Aldenhovener dürfte das der Engpass jedoch egal sein. Denn in diesem Jahr wurde das Material seit Monaten für den „Ernstfall-Schneefall” gebunkert. „Manche Kunden sind schon im September aufgeschlagen und haben sich mit dem ersten Salz eingedeckt”, erzählt ein Mitarbeiter. Die Hamsterer seien vor allem die Kunden gewesen, die im vergangenen Jahr kein Salz mehr ergattern konnten und für diesem Winter vorgesorgt haben.
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