Linnich - „Stimmungsmache aus dem Stadtkern”: Willi Dohmen reagiert auf Kritik

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„Stimmungsmache aus dem Stadtkern”: Willi Dohmen reagiert auf Kritik

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Linnich. Hans Willi Dohmen, Fraktionsvorsitzender der CDU im Linnicher Stadtrat, weist im Streit um das Hallenbad-Projekt die Darstellungen von Peter Friedrich als „größtenteils falsch” zurück. Sie sei „Stimmungsmache”, um sein Engagement für den Stadtkern zu schmälern, befindet der Tetzer Christdemokrat.

Was den von Friedrich zitierten Vorschlag von vor 23 Jahren betreffe, sieht Dohmen Erläuerungsbedarf. Seinerzeit standen, so der Fraktionschef, in Linnich folgende Projekte zur Lösung an: Rathauserweiterung, Hallenbad, Feuerwehr-Gerätehaus und Stadthalle. Er habe damals den Lösungsvorschlag eines multifunktionalen Gebäudekomplexes im Bereich des Place de Lesquin, Sportplatz und Rurufer gemacht.

Dafür sei sogar ein planerisches Modell angefertigt worden, das jahrelang im Fraktionszimmer zur Ansicht stand. Dieser Gebäudekomplex hätte laut Angebot eine Investitionssumme von etwa 7,5 Millionen DM verschlungen. Damals, schildert Dohmen weiter, gab es noch Landeszuschüsse zu Rathausneubauten, Sportstätten (goldener Plan), Bürgerhäusern und Feuerwehrgerätehäusern.

Aus einer Wirtschaftlichkeitsberechnung sei hervorgegangen, dass der städtische Eigenanteil sich auf rund 3,8 Millionen DM belaufen hätte.

Während eine Mehrheit von „dörflichen Ratsvertretern” in der CDU-Fraktion diesem Lösungsvorschlag positiv gegenübergestanden hätte, seien die Gegenargumente von hauptsächlich aus den Stadtkern stammenden Ratsvertretern, zu denen auch Friedrich gehört habe, gakommen.

Die Argumente seien folgende gewesen. Das Rathaus müsse am jetzigen Platz bleiben, da sowohl Empfang und Parade für das Schützenfest dort durchgeführt würden. Das Hallenbad sei ein architektonischer Leuchtturm im Stadtbild. Ein Feuerwehrgerätehaus müsse zentraler positioniert werden. Die Stadthalle muss an Ort und Stelle bleiben, allein schon wegen des Konzertes anlässlich des Andreasmarktes durch das Landes-Polizeiorchester. Ferner sei die Fassade der Stadthalle ein das Stadtbild prägende Bauwerk. Und der Place de Lesquin müsse für die Kirmes und zur Aufstellung eines Zeltes in seiner Größe erhalten bleiben, referiert der Tetzer Christdemokrat.

Wenn man sich jedoch die vorerwähnten Einrichtungen und deren Aufwand jetzt nach 23 Jahren betrachtet, dann waren die vorerwähnten 3,8 Millionen DM „ein Schnäppchen”, so Dohmen.
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