Jülich - Steine haben auf seinen Bildern eine Seele

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Steine haben auf seinen Bildern eine Seele

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Jülich. Steine haben eine Seele. Zumindest wenn der Jülicher Fotograf Günter Pick mit seiner Kamera unterwegs ist. Dann werden aus einfachen Blumen Lebewesen, aus Landschaften Zauberorte, aus Mensch und Tier zu Herzen gehende Bildnisse, oder eben selige Steine.

Günter Pick zeigt sein Leben, seine Träume, er zeigt Fröhliches, Besinnliches, Trauriges. Bilder die Hoffnung bringen. Licht und Schatten, die das Leben in sich birgt. Momentaufnahmen des Glücks, der Nachdenklichkeit und der Freude mit einer Tiefe die Glauben macht, dass Bilder sprechen können. Oft ist der gebürtige Euskirchener in seiner Wahlheimatstadt Jülich unterwegs und hält die kleinen Gesten des Alltäglichen mit seiner Kamera fest.

Gegenständliches wie den Jülicher Brückenkopf-Park oder die Zitadelle werden hier liebevoll „ins Auge“ gefasst. Doch nicht nur mit seinen Fotografien schreibt er Geschichten. Pick dichtet, erzählt über seinen Sinn des Lebens, Anekdötchen bis hin zu tiefsinnigen Überlegungen.

In Jülich hat er sich längst einen Namen gemacht, als NoiseLess-Fotograf ist er ein unschätzbares Teammitglied der gleichnamigen Konzertreihe. So wird er am 27. April im Dietrich Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Str. 30, zum ersten Mal mit seinen Bildern, zu sehen über einen Beamer und mit seinen von ihm gelesenen Geschichten, einen ganzen NoiseLess Abend bestreiten.

Ihm zur Seite steht der Kulturamtsleiter der Stadt Grevenbroich, Stefan Pelzer-Florack, der zwischendurch immer wieder für musikalische Auflockerung sorgt.

Stefan Pelzer-Florack ist einer der wenigen Barden, die Deutschland noch hat. Gerade feiert der Ausnahmekünstler sein 30-jähriges Bühnenjubiläum und wusste auch beim ersten „Multikulturellen Musikfestival“ das im Oktober letzten Jahres im Kulturbahnhof stattfand, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Seit 1983 auf der Bühne, vermag Pelzer-Florack sowohl mit Bass als auch mit Klavier und Gitarre zu überzeugen.

Ob Selbstgeschriebenes wie der unvergessene „Schwartenmagenblues“ oder die „Flötentöne“ als auch Lieblingscover etwa von Reinhard Mey oder Hannes Wader werden von ihm liebevoll in ein wunderschönes Klangkleid verpackt und gekonnt vorgetragen.

Beginn der Veranstaltung im Bonhoeffer-Haus ist um 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr, Eintritt 5 Euro.

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