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Start ins neue Jahrzehnt mit Randale und weniger Feuerwerk

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Natürlich ließen es viele Menschen zum Jahreswechsel krachen - wie hier in der Jülicher Römerstraße. Insgesamt gab es aber spürbar weniger Feuerwerk als in den Vorjahren. Foto: Horrig

Kreis Düren. Die Polizei hatte trotz Schneetreibens an Silvester und in der Neujahrsnacht zwar alle Hände voll zu tun. Die Zahl der Einsätze ist im Vergleich zum Vorjahr aber nahezu konstant geblieben. Zwischen 18 Uhr am Donnerstag und 6 Uhr am Freitag zählte die Leitstelle insgesamt 131 Einsätze im Kreis Düren und damit nur geringfügig weniger als ein Jahr zuvor (134). Unter dem Strich blieben die schwerwiegenden Fälle aus.

Dabei beschäftigten hauptsächlich Randalierer die Beamten (21 Fälle). Körperverletzungsdelikte wurden elfmal verzeichnet, die Schlichtung von Streitigkeiten siebenmal, die Überprüfung des sachgerechten Umgangs mit Feuerwerkskörpern ebenfalls siebenmal und fünf Fälle von Sachbeschädigung.

Darüber hinaus wurden die Beamten aber auch in sechs Fällen zu Bränden gerufen, mussten an sechs Einbruchs-Tatorten ihre Ermittlungen aufnehmen und kümmerten sich um drei hilflose Personen.

Alkoholkontrollen

Im Rahmen der angekündigten und verstärkten Alkoholkontrollen, die auch am Neujahrstag andauerten, überprüfte die Polizei nebenbei noch 119 Fahrzeugführer auf ihre Verkehrstauglichkeit. In vier Fällen war diese nicht mehr gegeben, so dass Blutproben angeordnet wurden.

Die meisten Menschen erlebten also im Jülicher Land einen Jahreswechsel ohne besondere Vorkommnisse und feierten feucht-fröhlich. Wobei allerdings auffiel, dass deutlich weniger Feuerwerk in die Luft ging.
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