Jülich - Stadtbücherei verleiht auch Energiesparpakete

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Stadtbücherei verleiht auch Energiesparpakete

Von: ptj
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Büchereileiterin Mirka Reef (l.) überreicht der Stammleserin Madeleine Jonas als erster Bewerberin das Stromsparpaket im Rahmen der Bücherei-Ausleihaktion. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Es geht darum, auf Stromfresser aufmerksam zu machen“, sagt Mirka Reef, Leiterin der Stadtbücherei Jülich. Die städtische Institution hat auf einen Newsletter des Deutschen Bibliotheksverband reagiert und bewarb sich beim Umweltbundesamt und der kooperierenden No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz, um kostenfrei eines der 500 zur Verfügung stehenden Energiesparpakete zur Ausleihe anbieten zu können – mit Erfolg.

„Im Sinne des Energiesparens und der Umwelt ist eine Verleihaktion sinnvoll. Wir leben ja in einer Wegwerfgesellschaft“, ergänzt Mirka Reef. Damit reagierte sie auf die Diskussion in einem sozialen Netzwerk, wo Nutzer monierten, Energiemonitore mit Verlängerungskabel und Schalter seien nicht teuer. Alle sieben Mitarbeiter der Stadtbücherei waren sofort „heiß“ auf die Verleihaktion und haben davon teilweise schon Gebrauch gemacht.

Die erste Leserin, der Reef pünktlich zum Start der Verleihaktion am „Tag der Umwelt“ ein Energiesparpaket aushändigte, heißt Madeleine Jonas und stammt aus Kerkrade. Büchereien besuchte sie schon mit fünf Jahren. Das änderte sich nicht, als sie 1963 nach Jülich zog und deutschsprachige Literatur auslieh. „Ich lese hier alles“, brachte sie ihr grundsätzliches Interesse an Literatur auf den Punkt.

Die zum Stromsparpaket gehörige Broschüre gibt Energiespartipps, zum Beispiel beim Kauf eines neuen Kühlschranks. Wer etwa wissen will, wie wirtschaftlich eine Neuanschaffung wäre, kann die nach der Messung verbrauchte Zahl der Kilowattstunden auf ein Jahr hochrechnen und mit der durchschnittlichen Verbrauchsangabe eines neues Gerätes vergleichen.

So lässt sich die jährlich mögliche Ersparnis berechnen, die in einem aufgeführten Beispiel 91,50 Euro im Jahr beträgt. Die Investition rechnet sich also schon nach wenigen Jahren.

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