Linnich - Stadt Linnich: Von satter Nachzahlung bleiben nur gut 20 Prozent übrig

Stadt Linnich: Von satter Nachzahlung bleiben nur gut 20 Prozent übrig

Von: ahw
Letzte Aktualisierung:

Linnich. Bei den Haushaltsberatungen biegen die Ratsgremien der Stadt Linnich auf die Zielgerade ein. So befasste sich der Finanz- und Personalausschuss auf seiner jüngsten Sitzung mit Etatposten, die neu sind oder über die noch zu entscheiden war.

Im Grund positiv ist eine Gewerbesteuernachzahlung in Höhe von rund 600.000 Euro für 2017, die sich indes weniger positiv auswirkt, als der Betrag vermuten lässt. Davon geht ein Teil über die Umlage ans Land, gleichzeitig erhöht sie die Steuerkraft der Stadt, was dazu führt, dass 2019 Kreis- und Jugendamtsumlage höher ausfallen und Schlüsselzuweisungen entfallen. So bleiben Linnich unterm Strich von dem Batzen nur 129.000 Euro (21,6 Prozent).

Da das Ausheben der Gräber ab 1. Juli wieder vom Bauhaof übernommen wird, gibt es dort unter anderem höhere Personalkosten.

Im Zuge des Neubaus der Mühlenteichbrücke wird für 10.000 Euro die Außenfassade des Glasmalerei-Museums infolge eines Feuchtigkeitsschadens saniert. Für die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes im Asylheim in Haus 7 der ehemaligen Polizeischule sind Mehraufwendungen von rund 150 000 Euro notwendig. Der Bürgerverein Gereonsweiler verzichtet auf die Installation einer rund 15 000 Euro teuren behindertengerechten Toilettenanlage im Bürgerhaus. Die laufende Umsatzsteuerbetriebsprüfung beim Hallenbad für die Jahre 2012 und 2013 zieht wohl die Rückzahlung von Steuererstattungen plus Zinsen nach sich, die indes für den Haushalt 2017 wirksam würden, wo eine Rückstellung notwendig wird.

500 Euro für nachgewiesene Kosten erhalten die Vereinigten Schützengesellschaften für Mehraufwendungen bei der „Bronk“ 2017. Insgesamt 3000 Euro werden für die Jugendräume in den Dörfern, 6700 Euro für das Material zum Bau eines Bolzplatzes in Körrenzig zur Verfügung gestellt.

Am Anfang steht die Diskussion zur Instandhaltung von Wirtschaftswegen. PKL-Sprecher Hartmut Mandelartz schlägt die Gründung eines Zweckverbandes mit der Landwirtschaft nach Titzer Vorbild vor, um die Verursacher mit ins Boot zu holen.

 

Die Homepage wurde aktualisiert