Sportministerin Ute Schäfer zeichnet Willi Gehlen aus

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Sportministerin Ute Schäfer
Sportministerin Ute Schäfer (7.v.l.) ehrte in Oberhausen 15 Ehrenamtler mit der Sportplakette des Landes. Zu den Ausgezeichneten gehört auch Willi Gehlen (2.v.r.) aus Selgersdorf. Foto: LSB NRW

Oberhausen/Selgersdorf. Sportministerin Ute Schäfer hat am Sonntag in Oberhausen die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen an 15 Ehrenamtliche für ihr herausragendes Engagement im Sport verliehen.

Zu den neuen Plakettenträgern zählt auch Fußballfunktionär Willi Gehlen aus Selgersdorf.

„NRW ist ein starkes Sportland, vor allem dank Ihnen und der vielen anderen Menschen, die sich ehrenamtlich in den Vereinen und Verbänden engagieren. Sie unterstützen mit Ihrem enormen ehrenamtlichen persönlichen Einsatz ganz besonders den Sport und die Sportvereine. Sie leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft”, würdigte Schäfer in Vertretung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Preisträger der höchsten Sportauszeichnung des Landes NRW.

Der Sport habe einen sehr hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft - fast die Hälfte der Menschen in Deutschland sei im Sportbereich aktiv. „Fast jeder Zehnte engagiert sich ehrenamtlich im Sport, in NRW sind es rund 1,5 Millionen Menschen. Dabei findet dieser ehrenamtliche Einsatz zu rund 90 Prozent in Vereinen statt”, sagte Schäfer. Der organisierte Sport sei in jeder Hinsicht ein wichtiger Motor für eine lebendige Bürgergesellschaft. Er verbinde die Generationen und biete Menschen die Möglichkeit, kulturelle und soziale Grenzen zu überwinden. Er leiste damit einen bedeutenden Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Wir wollen das Ehrenamt weiter stärken. Es ist eine tragende Säule der Arbeit in den Sportvereinen”, sagte Schäfer. Dazu habe sie im Pakt für den Sport mit dem Landessportbund NRW Maßnahmen zur Qualifizierung von ehrenamtlichen Vereinsvorständen, Trainerinnen und Trainern, Übungsleiterinnen und Übungsleitern, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern beschlossen. „Außerdem wollen wir Jugendliche und junge Erwachsene systematisch für Führungsaufgaben gewinnen”, sagte die Ministerin. Willi Gehlen ist dafür ein gutes Beispiel. Von der Ministerin bei der Überreichung der Plakette gefragt, wie alt er denn gewesen sei, als er mit seinem ehrenamtlichen Engagement begann, antwortete dieser: „Ich war 18 Jahre alt.” Das hält die Ministerin für vorbildlich. Wer so junge beginne, bleibe der Sache auch treu.

Willi Gehlen war von 1953 bis 2001 Geschäftsführer des SV 1910 Selgersdorf. Von 1971 bis e_SSSq83 war Gehlen auch als Schiedsrichter aktiv. Ab 1974 übernahm er die Aufgaben des Jugend-Geschäftsführers und des Schiedsrichter-Obmanns im Fußballkreis Jülich. Vier Jahre war er zudem Mitglied der Bezirksspruchkammer. Von 1981 bis 2001 leitete der Fußball-Funktionär zunächst als Geschäftsführer und später als Vorsitzender die Geschicke des Fußballkreises Jülich. Seit 2001 ist er stellvertretender Vorsitzender des fusionierten Fußball-Kreisverbandes Düren.

Leiter des KSB-Bildungswerkes

Zusätzlich setzt sich Willi Gehlen seit 2001 als stellvertretender Vorsitzender des Kreissportbundes Düren ein. Seit 2003 ist er außerdem Leiter des Bildungswerkes des Kreissportbundes.

Als sachkundiger Bürger engagierte sich Willi Gehlen 1982 bis 1994 im Sportausschuss der Stadt Jülich. Seit 1994 berät er den Sportausschuss des Kreises Düren. Willi Gehlen wurde mehrfach geehrt, unter anderem mit der Silbernen und Goldenen Ehrennadel des Fußball-Verbandes Mittel-rhein, der DFB-Ehrennadel und der Silbernen Ehrennadel der Deutschen Olympischen Gesellschaft.
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