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Sportler lösen Alltagssituationen mit großem fahrerischen Geschick

Von: jago
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40. ADAC Geschicklichkeitsturnier: Beim vom MSC Höllen perfekt organisierten Wettbewerb qualmten manchmal bei der Jagd auf die schnellste Parcoursrunde die Reifen. Gemächlicher gingen die Fahrer dagegen in der Jedermann-Kategorie zu Werke. Foto: Jagodzinska

Höllen. Der Motor Sportclub Höllen (MSC) ist unter den Motorsportfreunden seit vielen Jahren als eine ausgezeichnete Adresse bekannt, wenn es um die Veranstaltung von Turnieren und Vergleichswettkämpfen geht. So trafen sich am Sonntag auf dem für das Ereignis bestens präparierten Parkplatz der Sportanlage Rödingen-Höllen 21 versierte Sportfahrerinnen und -fahrer, um ihr Können beim 40. ADAC-Geschicklichkeitsturnier unter Beweis zu stellen.

Zu Beginn zeigten die Routiniers unter den Teilnehmern, was man mit einem Pkw alles anstellen kann, wenn man über das nötige Geschick und Feingefühl für die Situation verfügt. Die gestellten Aufgaben entsprachen teilweise Situationen, wie sie im alltäglichen Straßenverkehr häufig wiederzufinden sind.

Im Parcours bewältigt werden mussten unter anderem ein Kurzslalom, das Heranfahren an Hindernisse, das Durchfahren einer schmalen Spur, zügiges Wenden, Einparken und punktgenaues Anhalten. Um die Mischung aus Sport und Alltagsaufgaben fehlerfrei zu bewältigen, waren höchste Konzentration, ein gutes Auge und die genaue Kenntnis der Fahreigenschaften und der Ausmaße des eigenen Fahrzeugs nötig.

Bei den Sportfahrern und Nachwuchsfahrern ging es zudem um eine möglichst schnelle Durchfahrt, um sich auf einem der vorderen Ränge zu platzieren. Für das Endergebnis zählten drei Durchgänge, in denen Fahrzeiten und Strafsekunden zusammengezählt wurden. Wer in der Addition die niedrigste Sekundenzahl erreichte, hatte sich den obersten Platz auf dem Siegerpodest verdient. Diese Wertungsart hat sich bewährt, gibt sie doch ein reales Bild der Leistungsstärke wieder.

Zu den heißen Sieganwärtern bei den Sportfahrern zählte Lokalmatador Horst Erning, der der Favoritenrolle auch gerecht wurde und sich mit 6,45 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Björn Ulke den Sieg sicherte.

Sagenhafter Vorsprung

In der Damenwertung dominierte Ute Erning die Konkurrenz mit einem sagenhaften Vorsprung von über 150 Sekunden. Mit dem Gesamtergebnis von 158,54 Sekunden ließ sie ebenfalls viele männliche Konkurrenten hinter sich. Nachwuchsfahrer Markus Esser gewann in seiner Kategorie mit einem deutlichem Vorsprung von 13 Sekunden.

Viel Spaß hatten die Teilnehmer in der Jedermannklasse, wo man Können und Geschick ohne Zeitdruck und aus Spaß an der Sache antesten durfte. Die Sportfahrer fiebern schon dem Endlauf in Kaster entgegen, bei dem im Oktober die 64 besten Fahrer aus den Regional-Gauen antreten werden.

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