Spiel, Satz und Sieg für TC Schwarz-Gold

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Linnich. Sechs Ascheplätze, eine Tennishalle, ein Beachvolleyballplatz und das gemütliche kleine Clubhaus stehen direkt an der Rur im Bendenweg in Linnich. Sie gehören zum Tennisverein Schwarz-Gold, der jetzt sein großes Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen feierte.

Der feierliche Rahmen zum Vereinsjubiläum fiel zusammen mit den Endspielen der 14. Stadtmeisterschaften. Im Kreise der Mitglieder, Vertretern des TVM und des Rates der Stadt erwartete die Besucher ein Abend mit Musik, Tanz und Buffet.

Der Vorsitzende des Bezirks Aachen-Düren-Heinsberg des Tennisverbands Mittelrhein, Anton Mülfarth, überreichte dem Präsidenten des TC Linnich, Armin Karsch, in Anerkennung und zu Ehren des Jubiläums feierlich den silbernen Ehrenteller des TVM.

Auch die Gratulation des Bürgermeisters Wolfgang Witkopp, der als Schirmherr die anschließende Siegerehrung der Stadtmeisterschaften zusammen mit dem ersten Vorsitzenden Karsch und der Sportwartin Bettina Kraemer vornahm, fand viel Applaus bei den Anwesenden und rundete den offiziellen Teil der Feierlichkeiten ab.

Stadtmeisterinnen und Stadtmeister wurden: Knaben U14:

1. Maurice Felden; 2. Luca Schreiber.

Kategorie Junioren: 1. Eric Schiffer; 2. Lukas Moerschel.

Kategorie Damen: 1. Annemie Happich; 2. Angela Jess.

Kategorie offene Herren: 1. Gerhard Schwunk; 2. Philipp Hoffmann.

Kategorie Herren 50: 1. Ingo Happich; 2. Lothar Handschumacher.

Kategorie Damen Doppel: 1. Bettina Kleinen und Bärbel Vondeberg; 2. Ulla Herbke und Bettina Kraemer.

Kategorie Herren Doppel: 1. Armin Karsch und Gerhard Schwunk; 2. Christoph Topp und Torsten Ramacher.

Kategorie Doppel-Mixed: 1. Si Ming Pearlyn Seah und Armin Karsch; 2. Angela Jess und Torsten Ramacher.

Viele Vereine in der Region gründeten sich Anfang der 60er Jahre. Sie alle verfolgten das Ziel, Menschen durch Tennis miteinander zu verbinden. So startete nach der Gründungsversammlung am 30. Juli 1964 die Tennisgeschichte in Linnich an der alten Polizeischule mit gut 20 Mitgliedern. Hans Hemrich, ein langjähriges Mitglied, erinnert sich: „Ich kam eigentlich vom Badminton, wollte aber nicht immer nur in der Halle spielen. So versuchte ich es mit Tennis und bin bis heute mit Freude dabei. Als Unterabteilung des Pol.-Tus. spielten wir im Sommer draußen auf einem einzigen Ascheplatz und nutzten die Kantine der Schule für Versammlungen und Feiern. Sogar die ersten Medenspiele bestritt man zu dieser Zeit. Genehmigt waren wegen des einzigen eigenen Platzes aber nur Auswärtsspiele“.

Anfang der 70er Jahre planten die Gründungsmitglieder – darunter R. Schmidt, J. Kaufmann und Dr. Oidtmann – gemeinsam mit der Stadt, auf eigenen Grund neben den Sportplatz am Bendenweg zu ziehen. Mit nun drei Ascheplätzen, einer Trainingswand und einem kleinen Clubhäuschen, welches auf dem heutigen Platz 4 stand, wuchs der Verein kontinuierlich.

Die Planung einer eigenen Tennishalle mit einem Spielfeld und Clubhaus wurde 1974 in Angriff genommen. Die Bauarbeiten konnten nach langen Vorbereitungen schließlich Anfang 1978 beginnen und im Sommer wurde die neue Anlage bereits eingeweiht.

Dem allgemeinen Trend entsprechend verzeichnete der Verein 1989 noch 260 Mitglieder. Aber auch der TC Linnich blieb nach dem Abflauen des Tennis-Booms nicht vom Einbruch der Mitgliederzahlen verschont, und so lag und liegt die Hauptaufgabe des Vorstands darin, diesem Trend entgegenzuwirken und ein attraktives Angebot an Sportanlagen und Veranstaltungen vorzuhalten.

Die seit Jahren fest etablierten Veranstaltungen wie Saisoneröffnung und -abschluss, Herren- und Damenspaßturniere und Stadtmeisterschaften im Einzel, Doppel und Mixed werden nun regelmäßig durch Mixed-Turniere mit Teilnehmern aus befreundeten Clubs sehr erfolgreich ausgerichtet.

Ziel der Club-Verantwortlichen ist ein lebendiges Vereinsleben anzubieten, wobei man bei stabilen Mitgliederzahlen wirtschaftlich auf sicheren Füßen stehen möchte und besonders die Jugendarbeit fördern möchte. Im nächsten Jahr wird es schon zwei Medenmannschaften der Jungen bis 14 Jahre geben, die sich im sportlichen Wettkampf mit Gleichaltrigen aus anderen Vereinen messen. Trafen sich die Kinder in den letzten Jahren ausschließlich beim wöchentlichen Tennistraining, so merkt man heute deutlich, dass die Jugendförderung ihren Sinn erfüllt. Die Jugend trifft sich zum Match immer häufiger auch zwischendurch, und in den diesjährigen Stadtmeisterschaften gab es sogar eine eigene Kategorie für diese Altersklassen.

„Bei uns ist alles vertreten, von Hobby bis ambitioniert“, hebt Sportwartin Bettina Kraemer hervor. Aktuell spielen 13 Teams von der Kreisklasse bis zur 1. Bezirksliga um Sätze und Siege.

Und wie sieht es für den Verein in der Zukunft aus? „Wir arbeiten viel daran, das Vereinsleben so schön wie möglich für all unsere Mitglieder zu gestalten“, sagt der 1. Vorsitzende von Schwarz-Gold

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