Spiel mit Afrikas bunten Farben

Von: Daniela Mengel-Driefert
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Dagmar Servos, Schüler Marc, Projektleiterin Nicole Lafos von der Sekundarschule Jülich, sowie Heimleiterin Michaela Thiery (v.r.n.l.) bei der Ausstellungseröffnung im Restaurant Pasqualini. Foto: D. Mengel-Driefert

Jülich. Feierliche Atmosphäre im Restaurant Pasqualini. Ein Saxophon spielt im Hintergrund. Der Anlass ist die Ausstellungseröffnung „African Fantasie“- Acrylmalereien von Dagmar Servos. „Für die Bewohner der Wohnanlage ist das eine große Freude“, so Heimleiterin Michaela Thiery.

 Denn: Im Café Pasqualini sei es den Bewohnern möglich, barrierefrei und weitestgehend ohne Hilfe die Kunstwerke zu betrachten.

Viele Künstler stellten schon ihre Werke in den Räumen der Seniorenwohnanlage aus, doch das Thema „Afrika“ sei ein Novum. Das Restaurant erstrahle nun in einem farbenfrohen Spektakel. Dagmar Servos, die schon seit jungen Jahren in ihrer Freizeit malt, ließ sich von den Farbtönen Afrikas inspirieren. „Das sind die schönsten Farben, da lässt sich viel ausprobieren“, schwärmt die Künstlerin. Die Arbeiten sind mit Acryl auf Papier gefertigt und präsentieren Eindrücke der ethnischen Vielfalt, Kultur und Tierwelt Afrikas.

Für den musikalischen Rahmen der Ausstellungseröffnung konnte Erwin Geisinger gewonnen werden. In einer Nebenausstellung im Seitenflur sind Fotografien zu sehen. Sie dokumentieren ein gemeinsames Projekt der Seniorenwohnanlage und der Sekundarschule Jülich.

Im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft in der 6. Klasse besuchen 30 Schüler die Wohnanlage. Zusammen mit den Senioren wird gesungen, gebastelt, gebacken und gekocht. „Die Schüler kommen sehr gerne“, erzählt die Projektleiterin der Sekundarschule, Nicole Lafos. Kleine Freundschaften seien entstanden. Zum Beispiel wird eine Bewohnerin der Seniorenwohnanlage die Schüler auf einen Ausflug nach Kommern begleiten. Den positiven Eindruck bestätigt die Heimleiterin. Beide Seiten hätten das Projekt gut angenommen.

Auch Marc, Schüler der Sekundarschule, sagt: „Es ist schön, wenn man sieht, dass die alten Leute fröhlich sind und lachen.“ Und seine Lehrerin erklärt, dass Schule mehr sei, als Unterrichtsstoff büffeln. In dem Projekt könnten die Schüler in das „richtige Leben“ reinschnuppern, Menschlichkeit sowie Offenheit gegenüber anderen Generationen lernen.“

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