Inden - Sperrung der Landesstraße 12: Schülerbeförderung wird teurer

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Sperrung der Landesstraße 12: Schülerbeförderung wird teurer

Von: ahw
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Inden. Spätestens mit Sperrung der L12 zwischen Alt-Pier und Lucherberg Ende des Jahres wird die Gemeinde Inden drei statt bisher zwei Busse für die Beförderung der Grundschüler von und nach den beiden Standorten Inden/Altdorf und Lucherberg einsetzen.

Der Indener Gemeinderat muss zwar formell noch seine Zustimmung erteilen, doch nach dem einstimmigen Votum im Schulausschuss dürfte die nur noch Formsache sein. Der allgemeine Vertreter von Bürgermeister Ulrich Schuster, Amtsleiter Heinrich Unterberger, erläuterte die Problematik vor dem Schulausschuss.

Wenn durch die Unterbrechung der L12 die Schulwege für Grundschüler insbesondere aus Schophoven und dem Gewerbegebiet Pier länger werden, könnten beim täglichen Transport der Mädchen und Jungen die Grenzen der Zumutbarkeit erreicht werden.

So benötigen einzelne Schüler für ihren Weg in die Grundschule teilweise mehr als eine Stunde. Unterberger schlug deshalb vor, für den Transport einen zweiten Bus einzusetzen. Die Kosten für den Mehraufwand konnte er (noch) nicht benennen, da „die letzten Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind“, fügte der Leiter des Hauptamtes hinzu.

„Wir reden hier über Kinder“, machte sich Josef Johann Schmitz (SPD) dafür stark, eine Regelung zu finden, die dem Kindeswohl gerecht werde und die dazu beitrage, den Grundschulstandort Lucherberg zu erhalten. „Wir müssen Geld in die Hand nehmen“, propagierte Schmitz gleichzeitig den Biss in den sauren Apfel, damit bis nach den Herbstferien in dieser Frage eine wirtschaftliche Lösung auf dem Tisch liegt.

„Wir erhalten uns dadurch die Kinder und Eltern“, haute der neue Grundschulrektor Jens Neumann in die gleiche Kerbe, da die Zumutbarkeit teilweise überschritten werde. Die betroffenen Grundschüler würden mit einem „harten Brot“ konfrontiert.

Hella Rehfisch, Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen, fragte nach, inwieweit sich der Bergbautreibende an den höheren Beförderungskosten der Schophovener Kinder beteiligen werde, die die Offene Ganztagsschule in Lucherberg besuchen.

Rehfisch hatte nämlich bereits Anfang Juni RWE Power angeschrieben und die Antwort erhalten, dass dieses Thema bei nächster Gelegenheit mit der Gemeindeverwaltung besprochen werden solle. Davon wusste auch Heinrich Unterberger, der nähere Details indes erst im nichtöffentlichen Teil der Ausschusssitzung verraten mochte.

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