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SPD-Politiker wollen „Pflanzen besser verstehen lernen”

Von: hfs.
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Die SPD-Politiker Svenja Schulze, Dietmar Nietan, Marco Bülow (v.L) sowie MdL Liesel Koschorreck ließen sich von Professor Ulrich Schurr (r.) im Institut für Geosphäre über Energieforschung unterrichten. Foto: hfs.

Jülich. Sich über wichtige Umweltthemen zu informieren, ist Ziel der NRW-Tour, die Marco Bülow, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, sowie Svenja Schulze, Sprecherin der Landtagsfraktion, absolvieren.

Jetzt weilten sie im Forschungszentrum Jülich, begleitet von Dietmar Nietan, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks. Wie sehen die Aktivitäten und Ziele der Jülicher Umweltforschung aus?

Die Gäste wurden im Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre von Prof. Ulrich Schurr über Innovationen in der Pflanzenzüchtung informiert - zum Beispiel über einen fast sieben Meter hohen Energiemais, die aktuellste Nutzpflanze der Forscher, die auf vielfältige Weise effizient als Energiespender eingesetzt werden kann.

Energieproblematik lösen helfen

Dass gerade die Pflanzenwelt bei Lösung der Energieproblematik eine Rolle spielt, machte Schurr an vielen Beispielen deutlich. „Wir müssen die Pflanze nur besser verstehen”, zeigte Schurr den Politikern das breitgefächerte Themenfeld auf.

So machte der Besuch in der Pflanzen-Experimentieranlage „PhyTec” deutlich, wie Jülicher Forscher auf Umweltveränderungen reagieren und per Simulation Antworten finden können. „Dabei nehmen wir die Wechselwirkungen zwischen Boden, Wasser, Luft und Pflanzen genau unter die Lupe”, sagte Schurr.

Beeindruckt zeigten sich die Politiker gerade von den in Jülich entwickelten innovativen Techniken und Methoden, um die Dynamik der Pflanzen verstehen zu lernen, ohne sie zu zerstören.

„Der Kontakt zu der Wissenschaft vor Ort sollte mehr denn je intensiviert werden”, regte Dietmar Nietan einen „regelmäßigen Informationsaustausch zwischen der Politik und der Forschung” an, worin die Wissenschaftler im Forschungszentrum Jülich grundsätzlich kein Problem sehen - allenfalls im internen Informationsfluss innerhalb der Fraktion. „Wenn wir gefragt und kontaktiert werden, dann stehen wir gerne zur Verfügung”, sagte Professor Ulrich Schurr.
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