Aldenhoven - SPD fühlt sich saniert und fit fürs Wahljahr

SPD fühlt sich saniert und fit fürs Wahljahr

Von: Adi Zantis
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Für die Aldenhovener SPD sehen Ortsvereinsvorsitzender Raoul Pöhler (re.) und Fraktionssprecher Udo Wassenhoven die Chancen nach einem internen Reinigungsprozess optimistisch. Foto: Zantis

Aldenhoven. Für 2009 beurteilen Ortsvereinsvorsitzender Raoul Pöhler und Fraktionssprecher Udo Wassenhoven die Chancen für die Aldenhovener SPD optimistisch. Übereinstimmend erklärten sie in einem Gespräch: „Wir haben den Selbstreinigungsprozess zum Abschluss gebracht. Wir sind durchsaniert und für das Wahljahr auch wehrhaft!”

Gleichzeitig sieht man sich „in der Pflicht”, um nachzufragen: „Was passiert in der Gemeinde Aldenhoven zum Nachteil der Bürger?” „Vor allen Dingen”, so fordert es Pöhler, „möchte ich Waffengleichheit zur Aufdeckung politischer Hintergründe!”

„Soziale Erwägungen”

Am Beispiel der Vorkommnisse in der Wohnungsbaugesellschaft Woga verweist Fraktionschef Wassenhoven „auf eine langjährige und kontinuierliche Zusammenarbeit” innerhalb der Gesellschafterversammlung. Er nannte „schwarze Zahlen”, die durch „eine parteiübergreifende Kommunikation erwirtschaftet wurden”. Darum seine Frage: „Warum konnte so nicht weiter verfahren werden? Wir waren mit der Woga auf einem guten Weg, bis politisches Kalkül andere Prioritäten setzte.”

Die Notwendigkeit einer gemeindeeigenen Wohnungsbaugesellschaft unterstrich auch Pöhler: „Wir müssen Einfluss nehmen auf den Wohnungsmarkt. Dazu sind wir als 100-prozentige Tochter der Gemeinde vor allem aus sozialen Erwägungen verpflichtet.” Nach Pöhler „liegen innerhalb der Woga jetzt eindeutig Interessenkonflikte vor. Das müssen wir hinterfragen, damit mit offenen Karten gespielt wird. Wenn wir als Opposition keinen Widerspruch einlegen, sind wir als Partei nicht mehr tragbar.”

Gleichzeitig zeigten sich die SPD-Politiker aufgeschlossen gegenüber weiteren Investitionsprojekten. „Hier gilt gleiches Recht für alle. Arbeitsplätze sind willkommen, egal wer sie schafft.” Allerdings sieht man in der „großspurig angekündigten” ACI-Konzeption im Siersdorfer Industriepark Emil Mayrisch eher eine Pleite.
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