Jülich - Sparkasse Düren: Engagement beim Bau eines neuen Studentenheims

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Sparkasse Düren: Engagement beim Bau eines neuen Studentenheims

Von: Kr.
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Wohl fühlt sich Thomas Mühlbauer (von links) in seiner Wohnung, ebenso wie Jan Schaepermann und Vitus Hupp, die ebenfalls im neuen Studentenwohnheim leben. Foto: Kròl
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Herzlich willkommen: Die Gäste der Eröffnungsfeier waren von den Qualitäten des neuen Wohnheims sehr angetan. Foto: Kròl

Jülich. „Wenn ich jetzt noch mal studieren könnte, würde ich hier auch schon gerne wohnen“, war wohl der von den Gästen am häufigsten gesagte Satz. Sie waren alle gekommen, um die Einweihung des neuen Studentenwohnheims in der Schützenstraße in Jülich zu erleben.

Sie staunten auch nicht schlecht, was die Konzepta Immobilien GmbH – eine 100-prozentige Tochter der Sparkasse Düren – hier innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne geschaffen hat.

Ursprünglich ist es gar nicht die Aufgabe der Konzepta, die sich im Alltag mit schwierigen Immobilien der Sparkasse beschäftigt, Neubauten zu errichten. Doch niemand hatte Interesse an dem Grundstück in der Schützenstraße und dringend wurden in Jülich Studentenwohnungen benötigt. Und so kam eins zum anderen bis der Vorstand der Sparkasse beschloss, das Wagnis einzugehen und sich mit der Errichtung eines Studentenwohnheims zu beschäftigen.

Der Erfolg gibt allen Beteiligten Recht. Das Haus war noch nicht bezugsfertig, da gab es schon die ersten Anfragen, im Dezember zogen die ersten Studenten ein und heute, nach der endgültigen Fertigstellung, sind alle 30 Appartements vermietet. Zukunftsweisend und nach ansprechenden Standards ist hier gebaut worden. Neben 22 Einraum-Appartements in unterschiedlichen Größen entstanden acht Mehrraumwohnungen mit zwei bzw. drei Zimmern. Letztere befinden sich in der oberen Etage und wurden als Maisonettewohnungen ausgebaut.

Alle Appartements sind mit Küchenzeile und Bad ausgestattet, wobei einige behindertengerecht mit bodengleichen Duschen versehen sind. Darüber hinaus hat jede Wohnung Balkon oder Loggia und in der unteren Etage eine Terrasse. Jede Wohnung ist mit Internetzugang ausgestattet. Ansprechend ist auch der Außenbereich gestaltet worden. Ein Fahrrad-Abstellplatz ist bereits vorhanden und eine Grillstelle soll noch folgen. Zudem verfügt jede Wohnung über einen separaten Kellerraum. Ein Gemeinschaftsraum im Keller komplettiert die Ausstattung.

„Wir haben hier zukunftsweisend gebaut. Es wurden nicht nur moderne Materialien verwandt, die den energetischen Anforderungen entsprechen, wir haben auch Wert auf eine gute Ausstattung gelegt“, erklärte Architekt Peter Bruntsch. Neben Natursteinböden im Foyer und hochwertigen Bodenbelägen in den Wohnungen bedeutet dies auch eine Gasbrennwertanlage für die Heizung und eine Solaranlage zur Unterstützung der Warmwasserbereitung.

Zukunftsorientiert bauen heißt aber auch, überlegen, was wird, wenn die Studentenzahlen wieder sinken. Relativ einfach sind daher die Appartements zusammenzulegen und in Seniorenwohnungen umzuwandeln. „Solche Projekte funktionieren nur, wenn alle an einem Strang ziehen, und das ist hier gelungen“, schloss Bruntsch seine Erläuterungen.

Dies wusste auch Dieter von Ameln, der als einer der Geschäftsführer der Konzepta die Projektleitung inne hatte, zu bestätigen. „Es war eine spannende und aufregende Zeit vom Entwickeln der Idee bis zur Fertigstellung“, erklärte er und dankte der Stadt für die Unterstützung ebenso, wie den Nachbarn für ihr Verständnis und natürlich den Planern, der Bauleitung und nicht zuletzt den Handwerkern.

Archäologen sorgen für Keller

Er erinnerte daran, dass der Gemeinschaftsraum den Archäologen zu verdanken sei. Wenn in Jülich gebuddelt wird, treten sie in der Regel auf den Plan. Das war auf der Baustelle nicht anders. Angesichts der vielen Löcher, die entstanden waren, machten die Planer aus der Not eine Tugend und entschlossen sich, angesichts der vielen Grabungen und eines Bombenkraters, das Haus entgegen der ursprünglichen Planung voll zu unterkellern und so Platz für den zusätzlichen Raum zu schaffen.

Zufrieden mit dem Ergebnis der Arbeit zeigte sich auch Sparkassendirektor Uwe Willner. Er erinnerte daran, dass der Bau auch ein Stück Wirtschaftsförderung sei, denn zum Großteil wurden die Aufträge an Handwerker der Region vergeben bei einem Bauvolumen von rund zwei Millionen Euro. Für ihn symbolisierte dieses Haus außerdem ein Stück Frieden in der Welt, leben doch hier viele Nationen harmonisch miteinander.

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