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Sparkasse Düren bleibt von der Krise verschont

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Bewertet das Geschäftsjahr mit befriedigend bis ausreichend: Der Sparkassenvorstand (v.l.) mit Udo Zimmermann, dem Vorsitzenden Adolf Terfloth, Prof. Dr. Herbert Schmidt und Uwe Willner. Foto: Abels

Kreis Düren. Mit der Konzentration auf Privatkunden und mittelständische Unternehmen ist die Sparkasse Düren im Krisenjahr 2009 weitgehend von den Auswirkungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschont geblieben. Dieses positive Fazit zog der Vorstandsvorsitzende Adolf Terfloth am Mittwoch im Rahmen der Bilanzpressekonferenz.

Allerdings musste das Kreditinstitut seine Vorsorge für die Risiken der sparkasseneigenen WestLB deutlich erhöhen und das Eigenkapital um 20 auf nunmehr 187 Millionen Euro aufstocken, so dass sich der Bilanzgewinn bei knapp 2,6 Millionen Euro bewegt. Wann und in welcher Höhe die Sparkasse Düren für Verluste der WestLB aufkommen muss, wagten aber weder Terfloth noch sein Stellvertreter Prof. Dr. Herbert Schmidt am Mittwoch vorherzusagen.

Als „Lehre aus der Finanzkrise” (Terfloth) hat die Sparkasse Düren im vergangenen Jahr ihr Interbankengeschäft um rund 200 Millionen Euro reduziert. Das ist der wesentliche Grund für den Rückgang der Bilanzsumme auf 3,171 Milliarden Euro (2008: 3,508 Milliarden).

Mit 2,419 Milliarden Euro ist der Einlagenbestand im Vorjahresvergleich nur geringfügig gesunken. Das liegt nicht am klassischen Privatkundenbereich, der sogar um 283 Millionen Euro angewachsen ist.
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