Siersdorf - Siersdorfer Pfadfinder „Kreuzritter“ feiern traditionelles Wiesenfest

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Siersdorfer Pfadfinder „Kreuzritter“ feiern traditionelles Wiesenfest

Von: zts
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Mit dem Bild vom ökumenischen Gottesdienst mit der evangelischen Pfarrerin Christie Greier und dem verstorbenen Pfarrer Braun erinnern sich die Siersdorfer Pfadfinder auch beim 60-jährigen Gründungsfest an die vielen Wiesenfeste. Foto: Zantis

Siersdorf. Auch beim 60-jährigen Gründungsfest steht beim Pfadfinderstamm „Kreuzritter“ Siersdorf das jährliche Wiesenfest am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Mai, im Mittelpunkt. Eröffnet wird das bunte Fest am Pfadfinderheim neben dem Sportstadion am Samstag um 16 Uhr mit dem ökumenischen Wiesengottesdienst.

Danach bieten vor allem die Spielstände mit Riesenrutsche, Hüpfburg, Kinderschminken sowie Imbiss und Getränkestände für kleine und große Besucher viele Attraktionen. Am Abend wird zum Lagerfeuer mit Gitarrenmusik und Stockbrot eingeladen.

Der Frühschoppen am Sonntagmorgen ab 11 Uhr bietet unter anderem auch ein Wiedersehen von ehemaligen Pfadfindern mit dem Austausch über viele Erlebnisse aus den aktiven Jahren. Für die große Pfadfinderfamilie aus immerhin 60 Jahren werden auch verschiedene „Schätzchen“ mit Bildern, ältere Lager-Utensilien, Wimpel und Erinnerungsstücke präsentiert. Musikalisch wird der Sonntagmorgen vom Siersdorfer Spielmannszug bereichert. Nachmittags wird dann zum Kuchenbüffet eingeladen, bis dann zum Ausklang eine große Tombola mit aktiven Preisen angeboten wird.

Die wohl als spektakulär anzusehende Gründung des Siersdorfer Pfadfinderstammes geht auf die Neujahrsnacht des Jahres 1954 zurück. Damals machten sich die sieben Gründungsmitglieder Herbert Porazinski, Franz-Josef Schütz, Peter Esselen, Hans Colling, Hans Bruchmann, Bernhard Junker und Dieter Gall zu einer Nachtwanderung von Siersdorf über Dürboslar, Gut Frauenrath, Merzenhausen nach Barmen auf den Weg. Ihre nächtliche Exkursion endete mit einer Mut- und Schweigeprobe auf dem Barmener Friedhof. Um 24 Uhr und mit Beginn des Jahres 1954 wurde dann der Siersdorfer DPSG-Stamm offiziell gegründet. Den Namen „Kreuzritter“ wählten die Gründer in Anlehnung an die historische Vergangenheit des Heimatortes, die durch die Ritter des Deutschen Ordens geprägt wurde.

Viele Erlebnisse aus sechs Jahrzehnten bereicherten die Zusammengehörigkeit der Siersdorfer Pfadfinder. Vor allem die Sommerlager, die jährlichen Ortsfeste und die Wanderlager quer durch ganz Europa sind markante Erinnerungen aus der Geschichte der „Kreuzritter“. Dazu gehörten als Höhepunkte zu Anfang die angrenzenden Länder Belgien, Holland und Luxemburg und später dann unter anderem auch England, die Schweiz, Jugoslawien, Frankreich, Schweden, Dänemark, Österreich, Italien und Polen.

Viele Erlebnisse verbinden sich auch mit der Burg Reinhardstein in den belgischen Ardennen, die von den Siersdorfer Pfadfindern gepachtet und für einen längeren Zeitraum teilweise auch instand gesetzt wurde.

Aus der jüngsten Vergangenheit berichtet Elke Tetz vom derzeitigen Stammesvorstand von einem Einbruch aus den ersten Jahren nach dem 50-jährigen Bestehen 2004. „Es waren harte Jahre für den Stamm, die durch berufliche Ausbildungen und Veränderungen beim Wohnsitz beeinflusst wurden. Die Stufenarbeit konnte nicht mehr kontinuierlich durchgeführt werden, und der Leiter-Nachwuchs fehlte.“ „Erst 2013“, so die Sprecherin weiter, „konnte mit einer intensiven Werbung auch aus Kreisen der Elternschaft mit neuem Elan eine geeignete Führungsmannschaft aufgebaut werden.“

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