Siersdorfer erwarten Belästigung durch das Viertel-Meilen-Rennen

Von: zts
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Einfahrt zum Industriepark Emil Mayrisch: Hier findet das Viertel-Meilen-rennen statt. Foto: zts

Siersdorf. Der Veranstalter EFR Germany (European Fun Race) verspricht den Teilnehmern ein „Wochenende voller Qualm, Adrenalin und Gummi“. Doch die Siersdorfer Bevölkerung erwartet am Samstag und Sonntag, 22./23. Juni, vor allem teilweise ohrenbetäubenden Lärm, wenn das „Viertel-Meilen-Rennen“ auf der Filmautobahn stattfindet.

Wie zu erfahren war, hat der Kreis Düren als übergeordnete Behörde auch diese Veranstaltung genehmigt. Allerdings will diesmal die Gemeinde Aldenhoven nicht tatenlos zusehen.

An insgesamt neun Messpunkten werden durch das Ordnungsamt mit Wilfried Thelen und dem Dezernenten und Kämmerer Michael Ossenkopp gezielt Geräuschpegel-Messungen durchgeführt. Diese dürfen laut Verordnung in den Wohngebieten den Grenzwert von 55 Dezibel nicht überschreiten.

Bürger von Siersdorf, die sich an den beiden Tagen durch einen erhöhten Lärmpegel belästigt fühlen, dürfen sich unter der Handy-Nummer 0151 1261 8070 direkt mit dem Mess-Team in Verbindung setzen.

Die von der EFR durchgeführte Start-Ziel-Veranstaltung für Amateure über die Kurzdistanz von einer Viertel Meile ist allein schon durch den zwangsläufig entstehenden Lärmpegel problematisch.

In dem Zusammenhang mit den Unannehmlichkeiten der Bewohner erheben nicht wenige Siersdorfer Bürger auch die Frage: Wie ist es eigentlich um den Bebauungsplan für das gesamte Emil-Mayrisch-Gelände bestellt? Dort wurde nämlich festgehalten, dass zum Ortskern hin eine acht Meter hohe Lärmschutzwand errichtet werden sollte.

Illegale Rennen verhindern...

EFR will mit diesen Veranstaltungen nach eigenen Angaben den meist jungen Fahrzeugführern die Möglichkeit bieten, kostengünstig und in einem kontrollierten Umfeld an einer Motorsportveranstaltung legal teilzunehmen. Ein vorrangiges Ziel sei die Verhinderung von illegalen Straßenrennen und die Reduzierung der Verkehrsverletzten.

Zwar lasse sich, so das Unternehmen, das Problem der illegalen Rennen im öffentlichen Straßenverkehr nie völlig auflösen, mit derartigen Veranstaltungen würden jedoch Alternativen angeboten.

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