Sieben Bands stürmen die Bühne

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Eine von sieben Bands, die zum Musik Festival den Kulturbahnhof rocken: Kapelle Petra heißen die vier Jungen in den schrägen Outfits.

Jülich. Bereits zum sechsten Mal in Folge veranstaltet das Jugendparlament der Stadt Jülich zusammen mit dem Kulturbahnhof (KuBa) ein Musik Festival für Jung und Alt. Los geht es am Samstag, 24. April, wenn sieben Bands auf die KuBA-Bühne steigen.

Sie heißen Kapelle Petra, Crash Casino, Byfear, Longing for tomorrow, EKG, Highway of sorrows und The Last Deadline.

„Optische Kreuzung”

Die Kapelle Petra stellt sich selbst als „optische Kreuzung aus Fips Asmussen und Sepultura - akustisch so, als hätten Funny van Dannen und Helge Schneider Tocotronic beigebracht, wie man gute Musik macht” vor. Sie wollen sowohl Gemeindekarnevalsfeste als auch Punkfestivals mit ihrer Musik beglücken. Bei welcher Band sieht man Hosenschlitzsolos, Purzelbäume und eine lebendige Gazelle auf der Bühne? Und wer setzt schon einen Staubsauger als Instrument ein? Wenn die Ankündigung hält, was sie verspricht, dürfen die Zuhörer gespannt sein auf die unkonventionelle Band.

Wenn die Kapelle Petra zu einem Auftritt anreist, hat sie nicht nur ihre Instrumente im Gepäck. Fast genau so viel Platz nehmen die größtenteils selbst gebastelte Requisiten ein. Hüte, Perücken, diverse Schilder und das lebendige Bühnenmaskotchen „die Gazelle” dürfen bei einem Auftritt der Kapelle Petra Auftritt nicht fehlen.

Auf der Bühne wird schnell klar, wozu die vielen Utensilien dienen:
Die Kapelle Petra ist eine Partyband - bei fast jedem Song hat die Band eine ungewöhnliche Bühnenaktion parat, die entweder zum Lachen oder zum Mitfeiern animiert. Wenn Bassist Richatt mit seinem Hosenschlitz ein Solo spielt oder einen Ausdruckstanz vorführt, bleibt höchstens die Bühnenskulptur „die Gazelle” regungslos. Hierbei handelt es sich um einen kräftigen Mann, der während der Auftritte mit einem Campingstuhl auf der Bühne sitzt und die Mädchenzeitschrift Petra liest.

Er erhebt sich nur, wenn er von der Kapelle Petra zu Sondereinsätzen gebeten wird.

Die Band will sich keinem gängigen Muster der Musikindustrie anpassen: Mit ihren Outfits beweisen sie zielsicher schlechten ihren Geschmack: Hornbrillen, Perrücken, verstaubte Anzüge und karierte Krawatten sprechen für sich.

Millionenpublikum

Ein weiteres Highlight wird sicherlich der Auftritt der Linnicher Band „Highway of sorrows” sein. Frontmann Marcel Pluschke begeisterte in diesem Jahr ein Millionenpublikum bei der RTL Sendung „Deutschland sucht den Superstar”.

Einlass zum Musik Festival im Kulturbahnhof ist um 15 Uhr, Beginn um 16 Uhr. Das Festival endet um 22 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
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