Jülich - Seit 30 Jahren bei den Maltesern beschäftigt

Seit 30 Jahren bei den Maltesern beschäftigt

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Rettungsleiter Peter Hine (rechts) ist an der Planung neuer Fahrzeuge beteiligt. Seine Mitarbeiter weist er dann in die neue Technik ein.

Jülich. Der Arbeitstag beginnt für Peter Hine meist mit dem Fahrrad. Damit fährt der 46-jährige Rettungsleiter zum Dienst. Seine Arbeitsstätte ist seit 30 Jahren der Malteser Hilfsdienst in Jülich. Dort begann im Jahre 1980 seine Tätigkeit im ehrenamtlichen Rettungsdienst.

Zu der Zeit befand sich die Rettungswache noch in der Aachener Straße. Drei Jahre später wurde Peter Hine hauptamtlicher Wachleiter der Malteser in Jülich. Kurz darauf kam die Rettungswache in Linnich noch dazu. So hat er über die Jahre in Zusammenarbeit mit der Stadt Jülich einen modernen, leistungsfähigen Rettungsdienst aufgebaut.

Weltweit unterwegs

Seine Aufgaben erstreckten sich damals vorwiegend auf die Ausbildung und die Einteilung der hauptamtlichen Kräfte. Immer wieder war er zudem mit dem Ambulanzflugdienst weltweit unterwegs, um Patienten zurück nach Deutschland zu holen. Auch auf dem Ambulanzhubschrauber in Köln war er regelmäßig Besatzungsmitglied.

Heute, rund 25 Jahre später, leitet er 26 Festangestellte, Auszubildende und Zivildienstleistende. Zu seinen Aufgaben gehören neben dem Rettungsdienst auch der Fahrbare Mittagstisch und der Hausnotruf. Im Ausschuss für Großschadenslagen des Kreises Düren vertritt er den Malteser Hilfsdienst; durch seine langjährige Erfahrung hat er ein beträchtliches Fachwissen erworben.

Nachdem er das Qualitätsmanagment der Malteser mit entwickelt hatte, setzte er es hier vor Ort um, mit dem schönen Ergebnis, daß die Jülicher Rettungsdienstler 2000 und 2008 im bundesweiten Wettbewerb den ersten Preis gewinnen konnten.

„Nebenbei” engagierten er und die hiesigen Malteser sich erfolgreich bei Betreuungen auf dem Nürburgring, beim Rückholdienst von Patienten aus dem Ausland und für das Fahrsicherungskonzept der Malteser. Durch sein Mitwirken ist eine Kooperation mit dem in Würselen stationierten Rettungshubschrauber „Christoph Europa 1” entstanden. Zwei Jülicher Rettungsassistenten sind bei dessen Einsätzen regelmäßig im Dienst. Eine Besonderheit ist die Unterstützung der Deutschen Stiftung Organtransplantation.

Bei den Jülicher Maltesern stehen ständig Fahrer und Fahrzeug bereit, um bei Anforderung umgehend Ärzte und Organe zu transportieren. Aktuell arbeitet er intensiv am Projekt „Krankenfahrten”. Besonders gerne plant Hine neue Rettungsfahrzeuge, was oft monatelanger Austüfftelei zusammen mit den Ausbaufirmen bedarf. In seiner Freizeit spielt Peter Hine Tennis und Fußball. Auch im Karneval bringt er sich ein. Der Alltag ist oft stressig. Peter Hines Patentrezept dagegen: Tee trinken.
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