Siersdorf - Schwimmhalle Siersdorf: Mehr Besucher, mehr Mitglieder

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Schwimmhalle Siersdorf: Mehr Besucher, mehr Mitglieder

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Da war der ganze Vorstand mit der Vorsitzenden Saskia Wirtz (4. v. r.) im Siersdorfer Förderverein Kleinschwimmhalle angetreten, als Jubilar Franz Bourceau (mit Urkunde) für 25 Jahre als Bademeister geehrt wurde. Foto: Zantis

Siersdorf. Mit Stolz kann der „Förderverein Kleinschwimmhalle Siersdorf e. V.” (FKS) in diesem Jahr auf ein 30-jähriges Bestehen zurückblicken. Das Jubiläumsfest soll mit einem ganztägigen Veranstaltungsprogramm im Bad- und Freigelände am Samstag, 3. Juli, von 10 bis 20 Uhr gebührend gefeiert werden.

Ein Festausschuss zur Vorplanung hat bereits seine Arbeit aufgenommen. Hierzu erwartet man noch interessierte Helfer und Sponsoren.

Von Gemeinde übernommen

Seit Übernahme der Badanlagen von der Gemeinde Aldenhoven im Jahr 1980 hat sich der Förderverein kontinuierlich zu einer festen Größe mit seinen schwimmsportlichen Angeboten entwickelt, die über den Gemeindebereich hinaus in der gesamten Region viel Anerkennung gefunden haben.

Wie auf der Jahresversammlung im Lokal Thoma bekannt wurde, hat sich die Mitgliederzahl auf aktuell 6183 erhöht. Damit, so verkündete es Vorsitzende Saskia Wirtz, zeigt sich deutlich, dass auch in schwierigen Zeiten unser Konzept eines Badbesuches mit vielen Inklusivangeboten zu einem familienfreundlichen Monatspreis von derzeit 13 Euro (7 Euro Einzelmitgliedschaft) aufgeht und weiter gepflegt werden muss. Dazu gehören u. a. Schwimmkurse, Fitnessangebote und Babyschwimmen.

Auch die Besucherzahlen im Bad- und Saunabereich können sich sehen lassen. 2009 stieg die Zahl auf 78934 (Bad, Sauna, Taucher, Schulkinder und DLRG).

Große Sorge bereitetet dem FKS in seiner selbst tragenden Funktion als geschäftsführende Gemeinschaft derzeit der bauliche Zustand. Der Gesamtkomplex mit dem Lehrschwimmbecken ist 50 bzw. 40 Jahre alt. Die Kleinschwimmhalle war zu Anfang sicherlich nicht auf Besucherzahlen bis zu 78000 ausgerichtet. Aus diesem Grund sind in den nächsten Jahren zwingend Maßnahmen zur Renovierung erforderlich.

Allein eine Beckenhautsanierung mit der dazugehörigen Technik macht ein Investitionsvolumen von 80000 bis 100000 Euro erforderlich. Bisher konnten alle erforderlichen Vorgehensweisen mit angesparten Eigenmitteln bestritten werden.

Zuschuss für Schulstunden

Jetzt aber sind Sparmaßnahmen erforderlich, um den bestehenden Investitionsstau zu beheben. Deshalb ist auch der Jahreszuschuss der Gemeinde nach wie vor ein wichtiger Finanzierungsfaktor, der als Gegenleistung für etwa 1000 jährliche Schulstunden gewährt wird. Gerade auch im Energiesektor, berichtete der Technische Beiratsvorsitzende Wolfgang Westerhausen, sind die Kosten erheblich gestiegen.

Auch mit dem eigenen Blockheizkraftwerk (als Versorger auch für Grundschule und Kindergarten) werden Überlegungen zur Umstellung vom stromorientierten Energiespender zu kostengünstigen Angeboten evtl. mit Biogas ins Kalkül genommen.

Wie sehr sich eine qualifizierte Mitarbeit bewährt hat, konnte mit dem Jubilar Franz Bourceau deutlich werden. Er wurde für 25 Jahre in der Badaufsicht und im Technikbereich geehrt.

Die anstehende Neuwahl des stellvertretenden Vorsitzenden erbrachte eine einstimmige Wiederwahl für Wolfgang Brunne.
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