Jülich - Schnörkellose Arrangements mit solistischen Einschüben

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Schnörkellose Arrangements mit solistischen Einschüben

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
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Der Keller der Gaststätte „Zum Franziskaner“ platzte aus allen Nähten, als Klaus Dieter George und seine New Orleans Friends die Jamsession-Serie des Jazzclubs Jülich eröffneten. Foto: Król

Jülich. Das der gute alte New-Orleans-Jazz sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut, stellten Klaus Dieter George und seine New Orleans Friends eindrucksvoll unter Beweis. Der Keller der Gaststätte „Zum Franziskaner“ platzte aus allen Nähten, als die Musiker die Jamsession-Serie des Jazzclubs Jülich eröffneten.

„Ich habe mal ein wenig rumtelefoniert und ein paar Freunde zusammengetrommelt, die dem New-Orleans Jazz verbunden sind“, erklärte George. Musikalisch ging es bis zur Geburtsstätte des Jazz, die mitten im Amüsierviertel „Storyville“ von New Orleans lag. Es war die Zeit, als die „schwarze Musik“ noch „Jass“ hieß und als verschmähte Musik der diskriminierten farbigen Bevölkerung galt. Von dort startete sie ihren Siegeszug rund um den Globus.

Der Tetzer Klarinettist George ist bei den Jazzfreunden der Region kein Unbekannter, gilt als profunder Kenner und Bewunderer des New Orleans Jazz und begeisterte durch sein Virtuosität und vielen Formationen.

Getreu dem Leitspruch alter New Orleans Jazzer: „Spiel nie schneller als Du gehen kannst“, ging es im Franziskaner-Keller mit eher selten gespielten Titeln los. Geradlinige und schnörkellose Arrangements reihten sich aneinander, in denen Jürgen Behnke (Posaune), Wolfram Limberg (Schlagzeug), Karl Heinz Rademacher (Bass), Manfred Balkowski (Banjo) und Klaus Dieter George (Klarinette) reichlich Gelegenheit hatten, solistische Klasse unter Beweis zu stellen und immer wieder Applaus auf offener Szene ernteten.

Gäste ließen sich nicht bitten

Es ist mittlerweile Tradition bei den Jamsessions, dass im zweiten Teil des Abends auch Gäste zum Instrument greifen und kräftig mitjazzen. Und die Ansage von Jürgen „Stief“ Behnke. „Wir würden uns freuen, wenn Sie die mitgebrachten Geräte auspacken und mitspielen“, ließen sich die Gäste nicht zweimal sagen.

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