Jülich - Schneetraining bei Aquaplaning

Schneetraining bei Aquaplaning

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Jülich. Das Angebot der Verkehrswacht Jülich zu einem Wintertraining unter „Realbedingungen” kam wohl zur rechten Zeit. Die Jülicher Kraftfahrer fühlten sich offensichtlich voll und ganz angesprochen, und innerhalb kürzester Zeit nach Veröffentlichung waren alle zu vergebenden Teilnehmerplätze bereits ausgebucht.

Am Sonntag wurde die Veranstaltung - wie geplant - durchgeführt ... und dann kam der Regen! „Dabei hatten wir unseren Teilnehmern doch ein Schneetraining versprochen”, grämten sich die Organisatoren.

Mit zunehmenden Temperaturen und dem einsetzenden Regen schmolz die weiße Pracht dahin. Mit dem nötigen Glück schaffte es die Verkehrswacht gerade noch so eben, den Teilnehmern zumindest einen Trainingsbeginn auf Schnee zu ermöglichen.

Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Vom erfahrenen „Off-Road-Spezialisten” mit einem satten V8-Sound unter der Haube, einem Transportbus für Menschen mit Handicap bis hin zum Kleinwagen einer jungen Fahranfängerin - ohne jegliche elektronische Unterstützung - war wieder das gesamte Teilnehmer- und Fahrzeugspektrum dabei.

Die Bedingungen auf dem Übungsplatz in Koslar wechselten durch das Tauwetter und die unterschiedliche Belastung der Teilstrecken ständig, so dass die Teilnehmer die ganze Zeit über gefordert waren, sich immer wieder neu veränderte Bedingungen einzustellen.

Kleine „Unachtsamkeiten” wurden unverzüglich durch entsprechende Fahrzeugbewegungen zurückgemeldet, so dass insgesamt die Anforderungen an die Teilnehmer schon recht hoch gesteckt waren.

Unter Einsatz des neu angeschafften Laptops und des Beamers konnte auch eine von der Verkehrswacht erstellte Powerpoint-Präsentation zur Verdeutlichung der theoretischen Hintergründe und des organisatorischen Ablaufs am Trainingstag umgesetzt werden.

Erwartungen bestätigt

„Unsere Teilnehmer haben am Ende des Tages trotz Regen und Tauwetter ihre Erwartungen an das Training und die Gestaltung der Übungen als absolut bestätigt empfunden”, freuten sich die Verkehrswächter.

Für jeden Trainingsteilnehmer war es ein ganz besonderes Erlebnis, ihr Fahrzeug unter diesen Bedingungen in Grenzbereichen bewegen und kennen lernen zu können, ohne die Gefahr eines Zusammenstoßes mit dem Gegenverkehr ständig vor Augen zu haben. „Es war klasse, mein Auto auch mal bewusst driften lassen zu können, es wieder abzufangen - ohne Angst vor dem Gegenverkehr zu haben.”
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