Jülich - Schmöker zum Schnäppchenpreis

Schmöker zum Schnäppchenpreis

Von: ng
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Bücher aller Wissensgebiete, Romane, Krimis und Kinderbücher: Eine große Auswahl zog große und kleine Leseratten zum Schmökern ins Lesecafé der Stadtbücherei. Foto: Nicola Gottfroh

Jülich. Wieder einmal sind Leseratten beim Bücherflohmarkt in der Stadtbücherei auf ihre Kosten gekommen. Das Lesecafé lud zum Stöbern, Kaufen und Schmökern ein. Die Mitglieder des Fördervereins der Stadtbücherei boten den Besuchern eine riesige Auswahl an Krimis, Romanen, Sach- und Kinderbüchern sowie Reiseführer und Bildbände.

Und das Beste: Die Schmöker konnten zu echten Schnäppchenpreisen gekauft werden. Der Preis wurde mit dem Maßband ermittelt - die „Dicke” eines Buches war die entscheidende Einheit, bezahlt wurde pro Zentimeter. Da die Herzogstädter dem Förderverein einen Berg an tollen Büchern für den Trödel zur Verfügung gestellt hatten, wurden keine Bücher aus dem Büchereibestand ausgesondert.

Pünktlich zum Frühlingsbeginn haben viele Jülicher ihre Bücherregale ausgemistet und Platz für Neues geschaffen, das Altbewährte kam jedoch nicht zum Müll, sondern in die Stadtbücherei. „Weit über 500 Bücherspenden sind eingegangen. Dafür möchte der Förderverein den ehemaligen Besitzern ein ganz großes Dankeschön aussprechen”, freut sich Elisabeth Vietzke vom Förderverein. „Besonders schön finde ich, dass viele gut erhaltene und neuwertige Bücher unter den Spenden gewesen sind.”

Aufgrund der guten Qualität gingen die „Wälzer weg wie warme Semmel”. In kürzester Zeit wechselten die Titel ihre Besitzer. „Am ersten Tag der dreitägigen Aktion wurden in drei Stunden 352 Bücher verkauft”, berichtet Vietzke. Auch an den Folgetagen war die Resonanz riesig und die Bücherfans stöberten dicht gedrängt in Büchern. Die Einnahmen des Flohmarktes kommen der Stadtbücherei zugute.

Der nächste Büchertrödel ist bereits in Planung und findet im Juni statt. „Dann steht wieder ein Stadtfest an und viele Besucher machen dann gerne einen Abstecher zu uns”, verrät Elisabeth Vietzke. Natürlich würde sich der Förderverein wieder über Bücherspenden und viele kauffreudige Leseratten freuen.
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