Schieferfassade schmückt künftig die Gastronomie

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Architekt Ralf Scholl (l.) und
Architekt Ralf Scholl (l.) und Rainer Ortmann vom Indener Bauamt tragen eine Materialprobe der geplanten Fassade für das Gastronomiegebäude auf der Goltsteinkuppe in den Sitzungssaal. Foto: Wolters

Inden. Einstimmig hat der Indener Bauausschuss auf seiner jüngsten Sitzung den vorliegenden Bauantrag für den Gastronomiebetrieb auf der Goltsteinkuppe freigegeben. Bekanntlich lässt die Gemeinde die „konzessionsfähige Hülle” errichten, in die der spätere Pächter einziehen kann. Der Kostenrahmen ist auf maximal 1,2 Millionen Euro beschränkt.

Architekt Ralf Scholl aus Eschweiler, bei dem alle Planungen zusammenlaufen, stellte dem Ausschuss insbesondere die neue Fassadengestaltung für das Gebäude vor. Bekanntlich war die zunächst vorgesehene Cortenstahlfassade verworfen worden, da von dort drohender Flugrost das Edelstahlgewebe am Indemann beeinträchtigt hätte.

Schiefer statt Cortenstahl

Stattdessen setzt Scholl auf eine dynamische Rechteck-Schiefer-Schalung, die den Vorteil hat, dass bei Beschädigungen einzelne Elemente problemlos ausgetauscht werden können. Der Architekt, der zur besseren Illustrierung eine großformatige Materialprobe mit in den Sitzungssaal gebracht hatte, betonte, dass es sich bei Schiefer um ein robustes Material handele, das mit seinen Vorkommen in der Eifel auch einen regionalen Bezug aufweise. Zudem passe es auch optisch gut zum stählernen Indemann.

Knapp 50 Prozent Küche

Die Raumaufteilung und die Größe sowie Unterteilmöglichkeit der Gasträume mit mobilen Elementen ist im Vergleich zu den ersten Entwurfsplanungen praktisch unverändert geblieben. Knapp 50 Prozent der Fläche nimmt dabei allein die Küche ein.

Momentan sind Architekt und Planungsbüros mit der Ausführungsplanung beschäftigt, die Grundlage für die Ausschreibung der einzelnen Gewerke ist. Wie in der vorangegangenen Sitzung angeregt, eröffnet eine Verglasung die freie Sicht vom Gastraum auf den Indemann. Somit könnte, wenn es keine unvorhergesehenen Pannen gibt, der erste Spatenstich im September erfolgen.

Zu Beginn der Sitzung hatte die Verwaltung berichtet, dass die geplante energetische Sanierung der OGS Inden wegen zu hoher Kosten gestoppt worden ist. Die Handwerksbetriebe seien durch das Konjunkturprogramm II offenbar so gut ausgelastet, dass die Preise kräftig steigen.

So hätten sich die Kosten der Maßnahme gegenüber der Schätzung etwa verdoppelt. Sie soll deshalb zu einem späteren Zeitpunkt erneut ausgeschrieben werden.
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