Salingia-Cup: Das Wetter stellt die größte Herausforderung dar

Von: hfs.
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Nach der Siegerehrung stellten sich alle vier Finalisten zum Gruppenbild. In der Mitte das siegreiche Team vom TuS aus Langerwehe. Foto: hfs.

Barmen. Mit dem A-Ligisten TuS Langerwehe hat der Salingia-Cup in diesem Jahr einen würdigen Sieger. Die Mannschaft von Trainer Hajo Meuser setzte sich in einem teils packenden, jederzeit guten Finale mit 2:0 (1:0) gegen die Germania aus Lich-Steinstraß durch.

Im kleinen Endspiel hieß der Sieger SC Jülich 1910/97. Nach einem notwendigen Elfmeterschießen ließen die „Zehner“ den A-Ligisten FC Düren 77 hinter sich.

Anstrengende zehn Turniertage fanden mit dem Finalspiel um den Salingia-Cup ein würdiges Ende. Dieses Fazit zog Barmens erster Vorsitzender Ingo Offermanns. Dieser ließ zwar keinen Zweifel daran, dass er sich auf den Cup 2015 freue. „Aber ich bin auch froh, wenn das Turnier mit dem Finale beendet ist. Es war sehr stressig und nervenaufreibend.“

Gründe dafür waren die extremen Wetterbedingungen, unter denen das Turnier litt. Sintflutartige Regenfälle machten es schon in der Anfangsphase notwendig, dass Vorrundenspiele verschoben, Einlagespiele erst gar nicht angepfiffen werden konnten und zudem der Aschenplatz des Gymnasiums Haus Overbach herhalten musste, damit der Turnierball rollen konnte. Ab Mitte der Woche machten „WM-Rio-Temperaturen“ Zuschauern, Betreuern, Helfern und Spielern zu schaffen.

„Ich darf mich bei allen bedanken, die uns auch in diesem Jahr wieder die Treue gehalten haben“, betonte der Salingia-Chef und freute sich, dass insgesamt 19 Mannschaften diesem großen Senioren-Turnier ein Gesicht gegeben hatten. „Ein Gesicht, mit dem man sich wahrlich sehen lassen kann“, erwähnte Offermanns. Er freute sich, dass besonders zu den Halbfinalspielen so viele Zuschauer erschienen, um zum Beispiel mit den Jülicher „Zehner“ altbekannte Turnierteilnehmer zu sehen, die nach einigen Jahren der Abstinenz wieder nach Barmen gefunden hatten, oder aber mit dem FC Düren 77 einen gänzlich neuen Wettstreiter. Nicht zu vergessen die Grünen vom TuS aus Langerwehe.

Dieser hatte sich mit einem Elfmeterschießen gegen den SC Jülich 1910/97 als zweiter Finalist qualifiziert, da sich beide mit einem 2:0-Erfolg gegen den B-Ligisten FC Rurdorf hatten durchsetzen können, der direkte Vergleich mit einem 1:1 geendet hatte. „Da hatten wir Glück, wir sind schwer ins Rollen gekommen“, bekannte nach dem 2:0-Finalsieg TuS-Trainer Hajo Meuser, dass seine Jungs nach vier intensiven Trainingseinheiten schwere Beine gehabt hätten. „Aber ab dem Halbfinale, als unser Keeper Georg Johnen von vier Elfmeter gleich drei gehalten hat, waren wir im Rennen. Und ich meine wir sind ein verdienter Sieger.“

So herzte Meuser seine Jungs, klopfte insbesondere Sascha Schoenen beziehungsweise Adrian Bequiri auf die Schultern, die den Sieg mit ihren Treffern aus der 33. und 82. Minute ermöglicht hatten.

Dazwischen lagen schöne Spielzüge von beiden Teams, wobei der TuS nach dem Wiederanpfiff bis zur 65. Minute spielerisch überlegen war. Doch dann besann sich der Landesligist – sechs Spieler aus der Ersten waren für das Endspiel um den Rurauen-Cup in Tetz abgestellt worden, wofür sich die Germania ebenfalls qualifiziert hatte – auf seine spielerischen Mittel und hatte auch durch Nils Gollnow in der 65. Minute die Chance zum Ausgleichstreffer.

„Aber ich gratuliere dem TuS, er war einfach besser“, meinte nach dem Abpfiff Germanias Co-Trainer Marcel Neunfinger. Dass Kai Theidig sozusagen mit dem Schlusspfiff noch das 3:0 auf dem Fuß hatte – Lich-Steinstraß‘ Keeper Julian Barzen reagierte hervorragend – tat der Siegesfreude der Langerweher Akteure keinen Abbruch.

So nahm Lukas Widua als Mannschaftsführer verdient den Siegerscheck in Höhe von 500 Euro entgegen. Für Thomas Mudrack von den Germanen enthielt das Kuvert 300 Euro, Giovanni Ascione freute sich mit seinen „Zehnern“ über 150 Euro, und auch Daniel Dahmen vom FC Düren 77 dankte für 75 Euro für die Mannschaftskasse.

Hochrangiges Interesse

„Ich würde mich freuen, wenn wir uns dann zum Cup 2015 wiedersehen“, sagte Offermanns, stellte dabei heraus, dass man wiederum Einlagespiele anbieten wird. Und, so hieß es am Rande des Turniers, dass Interessenten aus der Bundesliga, die ihre Jung-Stars präsentieren und auf ebenbürtige Gegner treffen lassen wollen, Schlange stehen. Sehr zur Freude von Winni Hannes, Coach des Mittelrheinligisten Borussia Freialdenhoven. „Uns gefällt es hier in Barmen, wir werden wiederkommen“, sagte Hannes bereits jetzt eine Teilnahme zu. Einen Wunschgegner hätte er auch.

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