Rurdorfer Sommer-Cup: Wegberg-Beeck löst Karte zum Endspiel

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Rurdorf. Der erste Finalist um den 29. Rurdorfer Sommer-Cup der Sparkasse Düren steht fest. Mit 4:0 (1:0) überraschend deutlich bezwang Mittelrheinligist FC Wegberg-Beeck den Liga-Konkurrenten Alemannia Aachen U23 und sicherte sich damit seinen Platz im Endspiel.

Nachdem sich der Pokalverteidiger Wegberg-Beeck beim 2:1 im Viertelfinale gegen Kückhoven fast blamiert hätte, zeigten die Roten im ersten Halbfinale ein ganz anderes Gesicht. Aachens U23, beim 8:1 gegen Oidtweiler noch in bester Torlaune, hatte im Halbfinale ein anderes Kaliber vor der Brust. Wegberg-Beeck war optisch immer überlegen und erspielte sich auch einige gute Torchancen.

So scheiterte Martin Blaas in der 11. Spielminute an Torwart Mikito Ito, und Sebastian Tkacz bewahrte die Alemannia in der 20. Spielminute so gerade noch auf der Linie vor dem Rückstand. Aber auch Aachen hatte Chancen zur Führung, lediglich jedoch erst ab der 33. Spielminute, als der erste ernsthafte Angriff auf das Tor von Torwart Stefan Zabel kam. Nico Dautzenberg scheiterte in der 35. Spielminute am FC-Keeper, und der direkte Freistoß aus gut 25 Metern von Sebastian Wirtz strich nur knapp am Gehäuse vorbei.

Strafstoß

Die 43. Spielminute brachte dann die Führung für Wegberg-Beeck. Marvin Brauweiler holte Fabio Ribeiro im 16er von den Beinen, und Schiedsrichter Tobias Litt zeigte unmissverständlich direkt auf den Elfmeterpunkt. Johannes Walbaum verwandelte den Strafstoß sicher.

Den zweiten Durchgang begann die Alemannia spürbar druckvoller. Trainer Sven Schaffrath hatte gleich viermal ausgewechselt. Sebastian Tkacz wäre in der 61. Spielminute fast der Ausgleich gelungen, den allen Wegberg-Beecks Keeper verhinderte. Der Gegenzug brachte dann die 2:0 Führung für Wegberg-Beeck. Aachen steckte nicht auf und berannte das Tor des Pokalverteidigers, der sich jetzt auf schnelle Konter verlegte.

Nach einem Zweikampf im Mittelfeld zirkelte Arian Berkigt den Ball aus 20 Metern an die Latte. Den Abpraller verwandelte Martin Blaas zum vorentscheidenden 3:0 für die Roten. Die 88. Spielminute sollte dann die endgültige Entscheidung bringen. Der eingewechselte Torjäger Sahin Dagistan wurde mehr als 20 Meter vor dem Tor der Aachener angespielt, der Ball sprang „stürmermäßig“ auf, und sein Volleyschuss landete unhaltbar für Torwart Mikito Ito im Netz.

Sieg etwas zu hoch

Wegberg-Beeck war sicherlich der verdiente Sieger des Spiels, obwohl der Sieg vielleicht um zwei Tore zu hoch ausfiel. Aachen konnte seine Chancen nicht konsequent nutzen, wusste aber dennoch gut zu gefallen. Eine gute Standortbestimmung für beide Teams, die am 25. August in Aachen zum Ligaauftakt der Mittelrheinliga auf dem Tivoli erneut aufeinandertreffen. Dann mit dem Vorsatz des Gastgegers auf Wiedergutmachung

Wegberg-Beecks Endspielgegner wird am Freitagabend in der Partie Borussia Freialdenhoven gegen Sparta Gerderath ermittelt. Wird die Borussia ihrer Favoritenrolle gerecht werden, kommt es am Sonnatg um 16 Uhr zum fast schon Endspielklassiker Wegberg-Beeck gegen Freialdenhoven.

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