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Rurdorf wieder im Rockfieber

Von: ng
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Sänger Heiko Ludwig heizte den Musikfans mit der Bon Jovi Tributeband im Rockdorf Rurdorf ordentlich ein. Foto: Gottfroh

Rurdorf. In Rurdorf war wieder das Rockfieber ausgebrochen - Musikfans hatten sich den Samstagabend ganz dick im Terminkaleder markiert. Zur fünften Auflage eines Rurdorf-Special-Konzertes strömten die Musikfans in die Schützenhalle, die sich in eine Rockfabrik verwandelte.

Diesmal war es die Band Crossroads aus Leverkusen, eine der bekanntesten Bon Jovi Tributebands Europas, die die Schützenhalle erbeben ließ. Auch wenn die Band „nur” Songs einer weltberühmten Band nachsingt - die fünf Musiker sind selbst schon Stars.

Denn als Bon Jovi Tributeband touren sie durch ganz Europa, spielen auf Festivals und begeistern Bon-Jovi-Fans, wo immer sie auch auf der Bühne stehen. Bevor Crossroads allerdings die Rurdorfer umhauen durfte, gehörte die Bühne zuerst einer Band, die an diesem Abend fast ein Heimspiel hatte: „Rockdorf” aus Floßdorf machte das Publikum schon einmal richtig heiß. Die Band um Sänger Micheal Göbbels, die seit zwei Jahren Musik macht, haute dem Publikum fast eine Stunde lang alte und neue Rocksongs um die Ohren. Von den „Ärzten” über Westernhagen bis hin zu BAP - das Programm ließ keine Wünsche offen. Und so forderte das Publikum von Michael Göbbels, Thorsten Zech (Gitarre), Frank Rosenbauer (Gitarre/Keyboard), Gregor Klein (Bass) und Ruggero Leo (Drums) noch eine Zugabe, bevor sie ihren Auftritt unter lautem Beifall beendeten.

Dann wurde es richtig laut. Eine Rocklegende eroberte die Bühne - wenn auch nur als Kopie. Und wer es noch nicht wusste, der lernte an diesem Abend: Kopieren ist nicht gleich kopieren. Denn wenn ein Minister Teile seiner Doktorarbeit kopiert, dann ist das in erster Linie peinlich. Wenn sich fünf Männer auf eine Bühne stellen und Welthits zum Besten geben, mit denen eine andere Band berühmt geworden ist, garantiert das gute Laune. Während die Originale große Hallen füllen, spielte Crossroads in einem viel intimeren Rahmen. Der Stimmung tat das keinen Abbruch, denn die Nähe zu den Fans ließ diese sofort ekstatisch rocken und mitsingen. Und wenn man die Augen schloss, dann hatte man das Gefühl, Jon Bon Jovi persönlich würde am Mikrofon stehen. Denn stimmlich und musikalisch kamen Crossroads ihren Idolen ziemlich nahe - sowohl bei den rockigen Stücken als auch bei den „Schmachtfetzen”.

Heiko Ludwig (Gesang), Jan David Engel (Gitarre), Bernd Simon (Drums), Alex de Blaer (Bass) und Miguel Lopez (Keyboards) zündeten ein zweieinhalbstündiges Feuerwerk, prallvoll mit den besten Bon Jovi Songs aus mehr als 20 Jahren.

Von Anfang an wurden die weltbekannten Lieder wie „Have a nice Day”, „You give love a bad name”, „Runaway”, „One wild night”, „This aint a love song” und „Bed of roses” mitgesungen. Für die Besucher und Band sicher ein unvergesslicher Konzertabend.
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