Rurdorf mit dem Glück im Bunde

Von: Kr.
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Der FC Rurdorf (links) siegte im Finale 12. Rurauen-Cup über den FC Germania Kirchberg. Foto: Król

Tetz. Im Endspiel um den 12. Rurauen-Cup des FC Rasensport Tetz 1906 erwischte der FC 06 Rurdorf gegen den FC Germania Kirchberg das bessere Ende und siegte glücklich nach Elfmeterschießen mit 6:4 vor rund 200 Zuschauern.

Die Rurdorfer hatten ihre liebe Mühe mit den frech aufspielenden Kirchbergern und bekamen den Gegner erst in der Schlussphase in den Griff. Mit 2:0 ging der B-Ligist aus Kirchberg gegen die klassenhöheren Rurdorfer in Führung. Beide Treffer erzielte Thorsten Küppers (2. Minute und 35. Minute).

Wenig später wurde der Kirchberger zur tragischen Figur, der mit gebrochenem Handgelenk (Trümmerbruch) ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Mit dem Halbzeitpfiff erzielte Rurdorfs Kapitän Hajo Meuser den 2:1 Anschlusstreffer für Rurdorf.

Nach dem Seitenwechsel markierte der Rurdorfer Stefan Gajeweski den 2:2-Ausgleich. Mitten in die Drangphase des A-Ligisten fiel wiederum der Führungstreffer der Kirchberger durch Mark Nadrowski. Der FC Rurdorf, nach zwei Ampelkarten mittlerweile nur noch mit acht Feldspielern, besann sich nun seiner spielerischen Qualitäten, ließ den Ball laufen und zog das Spiel in die Breite. Mit dem Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichter Marc Dolfen fiel der Ausgleich zum 3:3 durch Rurdorfs Frank Bauer.

Im abschließenden Elfmeterschießen hatten die Blau-Weißen aus Rurdorf die besseren Nerven und setzten sich am Ende mit 6:4 durch. „Kirchberg hat uns das Leben schwer gemacht und aus unnötigen Ballverlusten resultierten ihre Treffer. Erst als wir in Unterzahl waren kamen wir ins Spiel”, kommentierte Rurdorfs Trainer Bernd Nief das Finale.

Sein Gegenüber Renardo Schiffer zeigte sich ein wenig enttäuscht. „Es war Unvermögen, dass wir in der letzten Spielminute noch den Ausgleich kassiert haben. Uns ist zum Schluss die Luft ausgegangen. Viel schlimmer als die Niederlage trifft uns die Verletzung von Thorsten Küppers, dem wir von hier aus gute Besserung wünschen.”

Eine Prämie von 500 Euro überreichte der 1. Vorsitzende des FC Rasensport Tetz, Frank Boermann, dem Turniersieger. Für den Zweitplatzierten gab es 350 Euro als Trostpflaster.

Raspo-Vorsitzender Boermann bedankte sich bei den Aktiven, den fleißigen Helfern des Vereins und dem jungen Schiedsrichtergespann für ihren Einsatz. „Es war die erfolgreichste Sportwoche der letzten zwölf Jahre. Besonders aus dem Dorf und vom Verein war das Interesse groß.”

Im kleinen Finale um Platz drei bezwang Rhenania Mariaweiler den SV Baal mit 2:1. Im Einlage-Turnier „Unser Dorf spielt Fußball” setzte sich Vorjahressieger „Inferno Rurdorf” nach Neunmeterschießen gegen die „Kampus-Krücken” durch.

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