Jülich - Rüben wie noch nie: Kampagne der Rekorde geht zu Ende

Rüben wie noch nie: Kampagne der Rekorde geht zu Ende

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Sie hat es nicht geschafft, Zucker zu werden. Kurz vor dem Fabriktor blieb diese Rübe als einziger sichtbarer Beweis der Rekordkampagne zurück. Foto: Otto Jonel

Jülich. Die Rübenkampagne 2009/10 wird in den Annalen alle bisherigen Rekorde überschreiben. Mit 119 Kampagnentage ist sie die längste zumindest der zurückliegenden 55 Jahre. Auch beim Rübenertrag pro Hektar schlägt sie mit 73,4 Tonnen den bisherigen Rekordplatzhalter von 70,5 Tonnen.

Beim Zuckergehalt löst der der aktuelle Wert von 17,94 Prozent die bisherige Spitze von 17,89 Prozent ab. Daraus resultiert die nächste Bestmarke, nämlich beim Zuckerertrag. Aus jedem Hektar Rüben wurden 13,2 Tonnen Zucker gewonnen. Höchstmarke war bislang ein Ertrag von 11,4 Tonnen.

Insgesamt lieferten die Vertragslandwirte 1,72 Millionen Tonnen Rüben in der Jülicher Zuckerfabrik an. Und auch das ist ebenfalls mit einer sehr erfreulichen Meldung verknüpft. Während der Kampagne gab es nicht einen einzigen Unfall mit Beteiligung eines Rübenlasters.

Mit der Freude über eine rundum gelungene Kampagne, die in den letzten zwei Wochen mit widrigen Witterungsbedingungen zu kämpfen hatte, zollte der Leiter der Landwirtschaftlichen Abteilung, Dr. Willi Kremer-Schillings, der Farbrikmannschaft hohes Lob. Mit reduzierter Belegschaft eine solche, in allen Belangen außergewöhnliche Kampagne zu bewältigen, sei eine absolut tolle Leistung.
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