Jülich - Renate Künast übt in Jülich Kritik an Kanzlerin Merkel

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Renate Künast übt in Jülich Kritik an Kanzlerin Merkel

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Renate Künast im „WUMS”-Mobil: Hier im Talk mit dem moderierenden Landtagsvizepräsidenten Oliver Keymis (l.) und dem Jülicher Bürgermeisterkandidaten Jürgen Laufs. Foto: Jagodzinska

Jülich. Die Vorsitzenden der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Grüne und Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Renate Künast, hat in Jülich für „WUMS” geworben. Die Buchstabenfolge steht programmatisch für „Wirtschaft, Umwelt, menschlich und sozial”.

Die ehemalige Bundesverbraucherschutzminister sagte mit Blick auf die Europawahl am kommenden Sonntag: „So viel grün wie möglich in die EU, Merkel und EU-Kommissar Friedrich Merz ärgern” und die Chance nutzen, „dass die CSU und Seehofer nicht über fünf Prozent kommen”.

Angesichts der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise forderte sie, „Ökologie und Ökonomie zusammenzubringen”.

Mit Blick auf die Abwendung der Opel-Pleite sagte sie: „Man hätte es besser machen können und müssen”, und fügte hinzu: „Ein Fehler von Merkel, die der Automobilbranche immer die falsche Richtung zeigt, war es, Guttenberg die Federführung zu geben”.

Nach ihrer Meinung sollte man „den Anbietern mehr Risiken geben” und verbindlicher festlegen, welche Autos produziert werden. Die Grünen träten für einen maximalen Kohlendioxidausstoß von 120 Gramm/Kilometer ein.
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