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Ren-Rong-Ausstellung: Der Künstler und sein Schaffen

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Eine der Kunstwerke: Pflanzenmenschen im Renaissancegarten. Foto: Museum / Copyright: VG Bild-Kunst

Jülich. Vogelmenschen und Augenpflanzen, Flügelpferde, 1000-armige Götter und mythische Fabelwesen bevölkern diesen Sommer den Renaissancegarten der Zitadelle Jülich. Sie alle gehören zum „Dialog der Weltkulturen“, einer Ausstellung, die der bekannte chinesisch-deutsche Künstler Ren Rong dort für diesen diesen Sommer konzipiert hat.

29 übermannsgroße Stelen recken sich nun im Schlossgarten empor. Sie erzählen von einer Vision Ren Rongs, der Idee von Frieden, Harmonie und Völkerverständigung. Fröhlich und wie selbstverständlich packt der Künstler Formen und Symbole aus Natur, Gesellschaft und Jahrhunderte alten Kulturen zu ornamentalen Metallstelen zusammen, die er Pflanzenmenschen nennt.

Fremdartig muten sie zunächst an, doch wer sie näher ins Auge fasst, findet überall Vertrautes. Hier eine lachende Sonne, dort die römische Wölfin, ein fliegender Drache oder Zahlen und Währungssymbole.

Die Kuratorenführung mit Marita und Georg Loven bietet einen Pfad durch den Dschungel der Assoziationen und Motive von Ren Rongs Ausstellung.

Die Eheleute Loven führen die Galerie an der Zitadelle und kennen Ren Rong auch persönlich sehr gut, arbeiten sie doch schon über zehn Jahren mit ihm zusammen. So fließen auch viele persönliche Erlebnisse und Erfahrungen mit dem Menschen und Künstler in die Führung ein.

Treffpunkt der Teilnehmer an einer Führung durch die Ren Rong-Ausstellung am Sonntag, 13. August, ist um 11 Uhr der Infopavillon im Innenhof der Zitadelle. Die Führung selbst ist kostenlos, lediglich der Museumseintritt (vier Euro, ermäßigt drei Euro, Familien sechs Euro) ist zu entrichten.

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