Regionalentscheid: Jungforscher aus dem Jülicher Land gut platziert

Von: hfs.
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Wie lernt man am schnellsten Englisch? Mit der Beantwortung dieser Frage erhielten Lana Kuhlmann und Larissa Lohkamp (v.l.) von der Grundschule Koslar den 2. Preis bei „Schüler experimentieren“. Foto: hfs.

Jülich. Auf die Rekordzahl von 48 Arbeiten, eingereicht von insgesamt 103 Schülerinnen und Schüler, ist der diesjährige Regionalwettbewerb von „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ gekommen. Dabei reichten die Themenfeld von den klassischen Gebieten wie Chemie, Physik und Biologie bis zu den Geo- und Raumwissenschaften oder bis zum Fachgebiet Arbeitswelt. Wie in jedem Jahr waren es Jülicher Schulen, die sich bei „Schüler experimentieren“ um die Gunst der Jury bewarben.

Darunter zum Beispiel der 14-jährige Yannik Hagen von der Käthe-Kollwitz-Realschule Aldenhoven. Der wollte wissen, wie eine Batterei funktioniert. Dafür erhielt er am Freitag im Forschungszentrum Jülich (FZJ) den 3. Preis. Wie man ohne Hilfe von Chemikalien färben kann, dies erklärten Katharina Rinkens (9) und Mara Johnen (9) von der Gemeinschaftsgrundschule Koslar neugierigen Besuchern im FZJ.

Welche Hose hält am besten? Diese Frage beantworteten anhand ihres Experiments Hannah Wicker (10), Juliana Klocke (10) und Laura Plögert (11), ebenfalls Schülerinnen der Aldenhovener Realschule. Ist es die Jeans, eine Jogginghose oder aber die klassische Stoffhose? Klare Antwort der drei Realschüler: Es ist die Jeans. Besondere Neugierde erweckte der Beitrag im Fachgebiet Biologie der Gymnasiasten von Haus Overbach Cornelia Tölle und Kajani Devendran (15).

Sie beschäftigten sich mit der Fragestellung, ob sich der Puls von Sängerinnen und Sänger angleicht, wenn sie zusammen „Hallelujah“ oder „We will rock you“ anstimmen.„Wir haben eindeutig festgestellt“, dass es eine Synchronisation der Herzfrequenzen gibt.“ Es kommt aber nur zu einer ausgeprägten Angleichung, wenn eine konzentrierte Stimmung vorherrscht. Lohn war der dritte Preis bei „Jugend forscht“.

Elisa Vollrath (14) und Katharina Rings (13) von Haus Overbach wurde der 1. Preis in der Sparte Biologie bei „Schüler experimentieren“ zuerkannt. Taugt Hühnersuppe als Hausmittel gegen Magen-Darm-Beschwerden? Ergebnis: „Sie taugt nur, wenn die Suppe selbst gemacht ist.“

Aus Düren traten lediglich zwei Schüler des Wirteltorgymnasiums an – im Fachgebiet Biologie bei „Jugend forscht“. Die Arbeit von Felix Croè und Annalena Heinen über ihre elektrophysiologischen Messungen am Kollodium-Mem- branmodell wurde mit dem ersten Platz bedacht. Werner Decker, Leiter des Regionalwettbewerbs, fand die Teilnahme Dürens dürftig. „Für das nächste Jahr werden wir uns bemühen, dass mehr Schulen, zum Beispiel auch aus Düren, teilnehmen“, sagte er bei der Siegerehrung, bei der sich Prof. Dr. Sebastian Schmidt, Mitglied des FZ-Vorstandes, bei allen Jungforschern für die Teilnahme bedankte.

Haus Overbach stellte auch die Preisträger Jonas Werner (2. Preis, „Jugend forscht“, Biologie), Flynn Fehre und Carsten Jossek (2. Preis, „Schüler experimentieren“, Biologie). Aus Overbacher kamen ferner die Preisträger Jana Lowinski, Sara Fion Plum, Sarah Kaufmann und Julia Kittner, Daniel Zwerschke, Justus von Hedenström sowie Bendix Loevenich und Joshua Schiffer. Nachwuchsgeowissenschaftler Lucas Bothe (14) kam auf Platz 3 bei „Schüler experimentieren“.

Von der Gemeinschaftsgrundschule Koslar kamen Klara Wirtz und Linda Schmitz auf Platz 2 bei „Schüler experimentieren“ (Biologie), ebenso Jule Richter und Carolin Liebich im Fachgebiet Chemie.

Weitere Koslarer Preisträger sind Mari Krafft, Hanna von Lewinski, Katharian Reinert, Simon Ritzal, Max Scheidt und Tim Nogga.

Im Fachgebiet Physik erhielten Clemens Müller und Lars Lohkamp den 1. Preis bei den Schülern, während Kai Engelmann, Lukas Wings und Tobias Löken mit Platz 2 entlohnt wurden

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