Jülicher Land - Regen sitzt den Landwirten im Nacken

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Regen sitzt den Landwirten im Nacken

Von: gre
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Selbst der gute alte „Claas”
Selbst der gute alte „Claas”-Mähdrescher aus den 1960er Jahren schafft noch 25 Morgen an einem trockenen Tag. Foto: Greven

Jülicher Land. Kein Berufszweig ist so vom Wetter abhängig wie die Landwirtschaft. Das gilt insbesondere für Betriebe, die sich dem Getreideanbau verschrieben haben, wie die meisten im Jülicher Land.

Für die Getreideernte braucht die Landwirtschaft Trockenheit. Darauf haben die Bauern in den vergangenen Wochen vergebens gewartet. Mit dem Anbruch des Ernting oder Ährenmonats, wie der August in früherer Zeit auch genannt wurde, konnten die Mähdrescher endlich ihre Arbeit aufnehmen.

Nach dem Auftrocknen der Morgenfeuchtigkeit wurden die riesigen Maschinen in Betrieb gesetzt. An den ersten Tagen waren sie bis tief in die Nacht in Tätigkeit; denn für Dienstag war bereits neuer Regen angesagt.

Je nach Größe und Stärke des Mähdreschers schafft dieser in zwölf bis 14 Stunden schon was weg, jedenfalls ein Vielfaches dessen, was die Landwirte vor 50 und mehr Jahren in dieser Zeit an Ernte einbringen konnten.

Nur die Älteren unter ihnen erinnern sich noch an diese Zeit des so genannten Mähbinders, der lediglich das Getreide mähte und Garben band, die dann von Hand zum Trocknen auf Hocken gesetzt und später zu Getreidemieten gebaut wurden.

Später fuhr die Dreschmaschine an, und deren Ergebnis war dann das Korn, welches heute in einem Arbeitsgang von einer Person hoch oben vom Führerstand des Mähdreschers aus gewonnen wird.

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