Jülicher Land - Regen hält die Feuerwehr 24 Stunden auf Trab

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Regen hält die Feuerwehr 24 Stunden auf Trab

Von: ma.ho.
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Was bleibt, ist jede Menge Schlamm. So schnell, wie sich der Dorfplatz in Bourheim mit asser füllte, so schnell verschwanden die Fluten wieder, hinterließen aber die braune Schlammschicht. Foto: Horrig

Jülicher Land. Die heftigen Gewitter mit starkem Regen über dem Nordkreis trafen in besonderem Maße die Regionen um Jülich und Aldenhoven. Als Folge des starken Regens gab es überflutete Straßen sowie vollgelaufene Keller und Wohnungen.

„Es zuckten die Blitze durch den Himmel, und es schüttete wie aus Eimern“, schilderte eine Frau aus Bourheim. „So viel und so hoch habe ich das Wasser auf dem Maarplatz seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen.“

Die Feuerwehren aus Aldenhoven und Jülich waren von Dienstagnachmittag bis Mittwochnachmittag im Dauereinsatz. Unterstützung gab es vom Technischen Hilfswerk Jülich. Auf der Autobahn 44 zwischen Jülich-West und Aldenhoven staute sich das Regenwasser derart auf den Fahrbahnen, dass sich schnell in beide Richtungen mehrere Kilometer Stau bildete. Ein abgerutschte Böschung bildete ebenfalls ein Hindernis auf der Autobahn.

In Koslar schlug in einem Haus der Blitz ein, wobei aber niemand verletzt wurde.

Am Abend musste die Feuerwehr Aldenhoven, die bei dem Unwetter zu insgesamt 156 Einsätzen ausrückte, die Landesstraße zwischen Aldenhoven und Jülich zeitweise sperren. Während große Teile von Aldenhoven und Dürboslar unter Wasser standen, hatte es Engelsdorf am schlimmsten erwischt. Hier hieß es nur noch „Land unter“.

Schnell begannen die Aufräumarbeiten in unermüdlicher Zusammenarbeit von Einwohnern und den Rettungskräften. Gebietsweise fiel in Aldenhoven der Strom aus, so dass in der Folge nicht nur zahlreiche Haushalte davon betroffen waren, sondern auch das Feuerwehrgerätehaus und die benachbarte Tankstelle.

Die Feuerwehr griff auf Notstromaggregate zurück und besorgte sich das notwendige Benzin in Jülich. Aber nicht nur die Aldenhovener Wehr arbeitete rund um die Uhr, auch die Jülicher blieb noch bis Mittwochnachmittag in Koslar aktiv. Rund 110 Einsätze machten eine Nachalarmierung der Löschzüge aus Welldorf und Güsten notwendig.

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