Rechtsextreme Graffiti gesprüht: 30-Jähriger überführt

Von: red/pol
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Aldenhoven. Nach monatelangen Ermittlungen hat die Sonderkommission der Aachener Polizei gegen rechtsextremistische Straftaten Remok jetzt einen 30-jährigen Mann aus Aldenhoven überführt, der im Lauf des Jahres immer wieder rechtsextreme Parolen auf Gebäude gesprüht hatte.

Im Frühjahr waren in Aldenhoven mehrfach ausländerfeindliche und nationalistische Begriffe und Nazisymbole auf Gebäudefassaden gesprüht worden. Betroffen war auch die evangelische Kirche und eine Gedenkstelle für die jüdischen Opfer des Naziregimes im Römerpark. Die Beamten der Remok nahmen Ermittlungen auf.

Ende September - am 22. dieses Monats fand die Bundestagswahl statt - konnte die Polizei dann den 30-jährigen Aldenhovener auf frischer Tat ertappen, wie er auf mehrere Fassaden Parolen wie „Heimat wählen“ sprühte. Nach Angaben der Polizei war die Handschrift bei diesen Graffiti dieselbe wie bei den Taten im Frühjahr. Auch für das Zerkratzen eines Autos soll er verantwortlich sein.

Im Rucksack des Aldenhoveners fanden die Beamten eine Spraydose, später in seiner Wohnung Flugblätter der rechtsextremistischen Partei NPD und weitere Unterlagen mit ähnlichem politischen Hintergrund.

Wie eine Sprecherin der Polizei Aachen am Freitag mitteilte, habe der 30-jährige einen Teil der Taten bereits gestanden. Die Ermittlungen gingen weiter.

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