Jülich - Raus aus der Schule: Ab ins kühle Wasser

Raus aus der Schule: Ab ins kühle Wasser

Von: Daniela Martinak
Letzte Aktualisierung:
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Beine baumeln lassen, denn die Schule darf erst mal Pause machen: Beim „Arsch-Bomben-Wettbewerb blieben selbst die Bademeister nicht trocken. Foto: Martinak
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Ein bisschen Zumba gefällig? Die Tanzschule „Dancing & more“ brachte die Besucher ins Schwitzen. Foto: Martinak

Jülich. Florian sitzt am Beckenrand und wühlt in seiner Sporttasche. „Da ist sie ja“, ruft der Zwölfährige erfreut aus und hält eine Tube hoch. Wund- und Heilsalbe, die seine Mutter ihm vorsichtshalber eingepackt hat. „So sah ich auch vor einem Jahr aus“, sagt Florian und deutet auf seine roten Striemen an den Beinen und an seinem Hinterteil. „Aber dafür hab ich das“, jubelt er und wirbelt die gelbe Badekappe durch die Luft.

Hart erkämpft hat sich der Junge das Badeuntensil. Mehrere Male klatschte er hart auf das kühle Nass auf, bis die Menge schließlich so lautstark applaudierte und seinen tobte, dass Frank ihm die Badekappe als Zeichen für den gewonnenen Einzug ins Finale gab.

„Der Arsch-Bomben-Wettbewerb ist zwar schmerzhaft, aber für viele das Highlight“, sagt der Mitorganisator der Ferienspaßparty im Jülicher Freibad.

Zu Beginn der unterrichtsfreien Zeit veranstalten die Stadtwerke Jülich bereits zum vierten Mal den coolen Mega-Event mit Disco, verrückten Wasserspielen und spannenden Wettbewerben. Unterstützt werden die Organisatoren dabei vom Zephyrus-Discoteam. Die Jungs rund um Frank sorgen nicht nur für jede Menge Stimmung rund um den Beckenrand und im kühlen Nass, sondern achten mit darauf, dass die Kids genügend trinken, sich eincremen und aufeinander Acht geben. Denn bei all dem Spaß – Vorsicht muss sein.

Auch die gastgebenden Veranstalter, Andreas Kayser von den Stadtwerken Jülich, verantwortlich für die Bäder, und seine Mitarbeiter unterstützen, wo sie nur können. Snacks und Getränke gab´s am Kiosk, das Aufsichtspersonal wurde aufgestockt und beobachtet alles ganz genau.

Fünf Stunden lang stand den feiertüchtigen Ferienkindern nichts im Wege. Wer wieder trocken werden will, Platz auf den Liegewiesen gibt es genug.

De meisten nehmen an den Angeboten teil. Ein bisschen Zumba gefällig? Kein Problem. Die Tanzschule „Dancing & more“ sorgt dafür, dass alle, die Lust dazu verspüren. recht schnell ins Schwitzen kommen und letztendlich doch mitplanschen.

Zwei, drei Disco-Hits

2000 Kinder und Jugendliche hatten ihre Schultasche in die Ecke geworfen und die Badesachen unter den Arm geklemmt. Und sofort sorgen Frank und seine Kollegen, Stefan, Nico, Nils und Christian dafür, dass erst gar keine unterrichtsgewohnte Langeweile aufkommt! „Wir lassen immer zwei bis drei Disco-Hits laufen und erklären dann den nächsten Wettbewerb. So können die Schüler feiern und sich austoben. Das haben sie sich auch verdient“, betont Nils, der prompt zum Mikrofon greift und das „Twister-Rennen“ ankündigt. Geschick und Gleichgewichtssinn sind hier gefragt: Bloß nicht von den Luftmatratzen fallen, wenn es heißt: der Schnellste bekommt auch hier eine Badekappe und ist im Finale.

Auch die noch nicht so guten Schwimmer kommen aber auf ihre Kosten. Dank des Kooperationspartners DLRG gibt es eine Kostprobe des Programms „Quietschfidel“. Eine Maßnahme, die sich an diejenigen richtet, die noch nicht das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ haben.

Weitere Partner wie die Barmer-GEK verwöhnten die Gäste mit Massagen. Und auch der Jülicher Wassersportverein sitzt im wahren Sinne des Wortes mit im Boot.

Der Knüller in diesem Jahr sind die riesigen Wasserglobes, in denen die Teilnehmer wie im Hamsterrad über das Wasser laufen mussten. Aftershow-Salsa-Workshop und Karibik-Feeling inklusive.

Hier geht´s zu unserem Freibad-Guide.

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