Jülich - Premiere am Turm: Weihnachtslichterwochen

Premiere am Turm: Weihnachtslichterwochen

Von: vpu
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Ulrich Backhausen in heller Fr
Ulrich Backhausen in heller Freude: Alle 23 Geschäfte der Gemeinschaft Kleine Rur-/Grünstraße starten morgen die „Weihnachtslichterwochen”, nachdem sich viele Ehrenamtler eingebracht haben. Foto: Uerlings

Jülich. Doppelt hält nicht nur besser, sondern leuchtet auch noch heller und schöner. Das gilt bis zum Fest für die Kleine Rur- und die Grünstraße, wo neben der „normalen” Weihnachtsbeleuchtung der Werbegemeinschaft auch die Straßengemeinschaft weitere Lichter aufgehen lässt.

Alle 23 Mitgliedsgeschäfte der Gemeinschaft sind nun nicht nur im übertragenen Sinne miteinander verbunden, sondern auch über in einem wahren ehrenamtlichen Kraftakt installierte Lichter- und Dekorationsketten. Die Schaufenster vom Hexenturm in Richtung Markt sowie links ab ziert nun gold-rot-silber-grüner Weihnachtsschmuck. 400 Arbeitsstunden waren es sicher, die gut ein Dutzend Mitstreiter investiert haben, um die beiden Straßen in ganz besonderer Weise strahlen zu lassen.

Ulrich Backhausen, Vorsitzender der Straßengemeinschaft, ist stolz auf die Truppe, die im Dienste dieses Projektes buchstäblich unter Strom stand - allen voran Klaus-Dieter George, der als Elektriker im Ruhestand laut Backhausen „zwei Wochen gemacht und gebrasselt hat, bis alles funktionierte”. Der Erfolg ist sichtbar.

Am Anfang stand der Zufall. Ein ehemaliges Mitglied der Straßengemeinschaft machte die früheren Nachbarn aus Jülich darauf aufmerksam, dass ein großes Einkaufscenter in Mönchengladbach-Rheydt seine opulente Weihnachtslichter-Deko verkauft, die über drei Stockwerke einen weithin sichtbaren Blickfang darstellte. Da der Preis stimmte, schlug die Jülicher Straßengemeinschaft zu. Dass ein buchstäblich „dicker Fisch” an Land gezogen wurde, offenbarte sich erst auf den zweiten Blick.

Zwölf Leute mussten mit vier größeren Fahrzeugen das Material „zweieinhalb Tage im Liniendienst nach Jülich transportieren”. In einem eigenen Lager warteten die Licht- und Schmuckketten einige Monate bis zur „Sichtung” im Herbst. Vor der Installation wurde die Elektrik getestet und schon in Teilen auf moderne LED-Technik umgerüstet.

Und auch bei der Anbringung an den Häusern der Straßengemeinschaft war Eigeninitiative über Wochen gefragt. Alles in allem sicher 400 Arbeitsstunden hat Ulrich Backhausen überschlägig errechnet.

Nun laufen alle Kabel an der Krippe zusammen, wo ein Lichtsensor die Festlichter automatisch ein- und ausschaltet. Sonntagnachmittag starten die „1. Weihnachtslichterwochen am Hexenturm”, wenn um 14.30 Uhr die Krippe eröffnet wird. Die Weihnachtsgeschichte wird dort in drei Bildern dargstellt und ist bis zum 6. Januar, montags bis samstag von 9 bis 18.30 Uhr und sonntags von 10 bis 19 Uhr zu sehen. Die großen Figuren und die Schafe der Familie Menne aus Tetz dürfen nicht fehlen, die Musik des Kinderchores Sterntaler und des Jugendchores Soluna (St. Franz Sales) ebenso wenig.

Die verschworene Ehrenamtler-Gemeinschaft, die selbst noch die Laternen mit roten Schleifen und einzelne Schaufenster mit Weihnachtsbäumen schmückte, hofft nun, dass der „Funke” auf die Kunden überspringt.
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