Prämienstraße: Signal zur Sanierung erwünscht

Von: ojo
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Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Josef Wirtz hatte Edgar Klein sich auf Einladung von Jürgen Schütz (v.r.n.l.) aus Rurdorf die Ortsdurchfahrt angeschaut. Der Sanierungsbedarf ist offenkundig.

Linnich. Dass die Prämienstraße in Rurdorf eine Rüttelstrecke ist, braucht sich nicht erst herumzusprechen. Das ist Allgemeinwissen. Die Ortsdurchfahrt ist Teil der Landesstraße 228, eine der Haupteinfallstraße Linnichs, und als solche jedem einheimischen Fahrzeugnutzer irgendwann einmal unter die Räder gekommen. Vielfach geflickt und teilweise aufgebrochen, ist sie eine Herausforderung für Stoßdämpfer.

Nach wiederholten Klagen, zuletzt von Anwohnern, die der CDU-Ortsverband aufgriff, soll der unhaltbare Zustand offensichtlich abgestellt werden. Das hatte Edgar Klein, Leiter der Regionalniederlassung Ville-Eifel, bei einer Ortsbesichtigung im vergangenen Oktober schon angedeutet.

Nach hat der Landesbetrieb die Sanierung der Ortsdurchfahrt Rurdorf nicht in sein aktuelles Maßnahmenprogramm aufgenommen. Er wartet, wie Klein schon angekündigt hatte, auf eine „Erklärung, dass die anfallenden Kosten nach den Regelungen der Ortsdurchfahrtsrichtlinien abgewickelt werden“.

Das heißt im Klartext: Der Landesbetrieb nimmt die Sanierung der Fahrbahnfläche auf seine Kappe. Die Stadt übernimmt die Kosten für die Nebenanlagen. Die Kosten dafür würden, da es sich um eine Erneuerungsmaßnahme handelte, nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG) anteilig auf die Anwohner umgelegt.

Nach der generellen Bereitschaft des Landesbetriebs Straßenbau wird sich zunächst der Linnicher Bau- und Umweltausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag, 23. Mai, ab 18 Uhr im Rathaussaal mit der „Ertüchtigung der Ortsdurchfahrt Rurdorf“ befassen. Gibt der Ausschuss sein grundsätzliches Einverständnis, ist daraufhin der Finanzausschuss am Zug, der auf der Basis der Kostenberechnung des Landesbetriebs die städtischen Haushaltsmittel bereitstellen muss.

Die genaue Kostenberechnung stellt der Landesbetrieb an, sobald ihm die Stadt Linnich ihr Ja signalisiert. Ganz grob und ohne eingehende Prüfung hatte Edgar Klein den Sanierungsaufwand bei dem Ortstermin im Oktober auf rund eine halbe bis dreiviertel Million geschätzt.

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