Post gehen die Briefzusteller in Barmen aus

Von: hfs.
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Die Post hat personelle Proble
Die Post hat personelle Probleme bei der Zustellung. Foto: imago

Barmen. Wegen personeller Probleme hat die Deutsche Post am Samstag im Neubaugebiet in Barmen die Post nicht ausgeliefert. Dies holte der Postbote dann am Montag im Zustellbezirk 19 nach. Es war nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass Teile von Barmen von der Post nicht beliefert wurden.

„Es gibt einen außerordentlich hohen Krankenstand im Moment, der sich aber Gott sei Dank lichtet. Dennoch konnten am Samstag nicht alle Bezirke in der Stadt Jülich mit Springern oder Vertreter besetzt werden”, sagt Dieter Pietruck, Sprecher der Post in Düsseldorf auf Anfrage.

Dabei machte er deutlich, dass die betroffenen Haushalte dann am Montag vorrangig beliefert wurden. Was denn auch geschah. Gesetzlich darf ein Postbote maximal nur zehn Stunden lang plus einer 45-minütigen Pause arbeiten. „Führt er dann noch immer Poststücke mit sich, darf er die erst wieder am nächsten Werktag ausliefern. Zuerst in den Bereichen, die er tags zuvor gesetzlich nicht mehr bedienen durfte.”

Wenn, wie jetzt geschehen, ein hoher Krankenstand viele Postzusteller außer Dienst setzt, dann werden die betroffenen Bezirke mit Springern besetzt. Sind auch die nicht in entsprechender Anzahl vorhanden, kommen Vertreter. „Aber auch deren Anzahl ist begrenzt”, meint Pietruck. Was die Stammzusteller anbelangt, dürfen die ihren Bezirk an fünf Tagen in der Woche bedienen. Am sechsten Werktag „muss ein Springer oder aber ein Vertreter ran. So ist die Gesetzeslage.”

Kommen dann noch, wie jetzt in den Sommerferien, Urlaubstage der Stammzusteller hinzu, verschärft sich die Lage an der Zustellerfront. Was die Briefzustellung anbelangt - auch dies sagt Pietruck - gibt es gesetzlich keine Laufzeitgarantie, ebenso wenig ist die Uhrzeit der Postbelieferung definiert. Bei Werbepostsendungen habe die Post vier Tage Zeit, diese in die Briefkästen zu stecken. Grundsätzlich, so der Pressesprecher, würden montags keine Werbepostsendungen ausgeliefert. Ausnahmen erfolgen, wie jetzt in Barmen, „nur, wenn samstags keine Zustellung aus den geschilderten Gründen erfolgen kann.”

Pietruck hofft, dass sich die Situation in den kommenden Tagen entspannen wird, er kann jedoch nicht ausschließen, dass es erneut zu Verspätungen kommt. Wie unlängst in Koslar, wo die Bürger ebenfalls einen Tag ihren Postboten vermissten.
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