Linnich - Polizei Turn- und Sportverein Linnich sucht dringend Trainingsstätten

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Polizei Turn- und Sportverein Linnich sucht dringend Trainingsstätten

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Der neue Vorstand des Pol-TuS Linnich und die Mitglieder, die bei der jüngsten Jahreshauptversammlung geehrt worden sind. Foto: Iason Krings

Linnich. „Da bin ich wieder“, mit diesen scherzhaften Worten eröffnete Rudi Klein die Jahreshauptversammlung des Polizei Turn- und Sportverein Linnich. In seiner Eröffnungsrede sprach er über die vorläufig abgeschlossene Umstrukturierung des Vereines und appellierte an die Anwesenden, auch jüngere Mitglieder für die Vorstandsarbeit zu integrieren.

Der darauffolgende Geschäftsbericht kann sich durchaus sehen lassen. Erste Geschäftsführerin Sibille Habbinga listete mehr als eine halbe Stunde lang Erfolge, Teilnahmen und Anmeldungen der verschiedenen Abteilungen auf. So zählte der Verein 2017 mehr als 700 Teilnehmer, von denen die Hälfte Kinder und Jugendliche sind.

Eine Warteliste musste die Schwimmabteilung des Pol-TuS einführen, während die Linnicher Leichtathleten an über 100 Wettkämpfen in ganz Deutschland teilnahmen. Einziges Manko: Der Zustand der Sportstätten, in denen die Abteilungen des Vereins trainieren. Hallendächer sind undicht, die Natur holt sich langsam aber sicher die Aschenbahnen zurück und Rasenplätze eigneten sich eher für die landwirtschaftliche Nutzung.

Nachdem der Kassenbericht von den Mitgliedern genehmigt worden war, wurde der Vorstand entlastet und die Versammlung widmete sich aktuellen Themen und künftigen Problemen. Da die Sportanlagen der ehemaligen Polizeischule in Linnich marode sind, hatte man angefragt, ob der Pol.-TuS Linnich die Plätze renovieren dürfe – die Mittel dafür waren bereits freigegeben. Mittlerweile hat die Polizei jedoch entschieden, dass der Sportplatz nicht überholt wird, zudem solle die Sporthalle abgerissen werden, um dort andere Gebäude zu errichten.

Da die Bauarbeiten jederzeit beginnen könnten, solle man lieber zu früh als zu spät nach einer Alternative umsehen, sagte Rudi Klein. Bei der Suche nach einer neuen Trainingsstätten für Linnichs größten Sportverein schlug Klein vor, die Sportanlage des insolventen Fußballvereins SV 07 Linnich zu nutzen. Es gab bereits erste Gespräche mit der Bürgermeisterin Schunck-Zenker über einen Modulbau am Sportplatz, in dem die Geräte und das Archiv des Vereins gelagert werden sollen. Ein eindeutiges Signal habe es hingegen bislang nicht gegeben.

Um einen möglichen Modulbau finanzieren zu können, stellte Rudi Klein den Antrag, die zweckgebunden Mittel umzuwidmen, um für den Fall einer Zustimmung seitens der Stadt vorbereitet zu sein. Dieser Antrag wurde von den Mitgliedern genehmigt.

Nachdem der organisatorische Teil damit abgeschlossen war, durfte Rudi Klein seiner liebsten Tätigkeit nachgehen, der Ehrung langjähriger Mitglieder. Stephan Bardy, Melanie Brockes, Stefanie Schunck, Guido Bünten, Anni Reinarz und Eric Simon sind seit 25 Jahren Mitglieder des Sportvereins. Hans-Peter Gerhartz und Sibille Habbinga wurden für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Gleich zwei Medaillen erhielt Ulrich Palluck, der aufgrund eines Buchhaltungsfehlers nicht für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde. Daher bekam er dieses Jahr die Medaillen für 50 und 60 Jahre sportlicher und ehrenamtlicher Betätigung im Pol-TuS Linnich. Der „alte Hase“ war an diesem Abend Jürgen Stubbe, der vor 65 Jahren dem Verein beigetreten und bisher treu geblieben ist.

Zur Sportlerin des Jahres wurde die Turnerin Jette Braun gekürt. Willi Hermanns gab die Leitung der Tennisabteilung ab und Mike Duisken kündigte an, das Amt des Jugendwartes nicht mehr übernehmen zu wollen.

Damit war der Punkt Neuwahlen erreicht: Rudi Klein, bisher 2. Vorsitzender, wurde einstimmig für ein Jahr zum Vorsitzenden gewählt, seine Stellvertretung übernimmt Melanie Robens. Geschäftsführerin bleibt Sibille Habbinga und übernimmt damit zum 25. Mal in Folge das Amt. Roswitha Mainz wurde erneut 1. Kassiererin, mit den Worten „Es ist mir auch ans Herz gewachsen“ nahm sie das Amt an. Marita Mükter (Kassenprüferin) und ihr Stellvertreter Michael Andres werden ihr künftig auf die Finger schauen. Der neue Beirat besteht aus Marlene Zander, Inge Rommershausen, Bärbel Weiler, Frank Sentis, Ulrich Palluck und Georg Jerusalem.

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