Dürboslar - Politischer Frühschoppen zum neuen Jahr in Dürboslar

Politischer Frühschoppen zum neuen Jahr in Dürboslar

Von: gre
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Die CDU-Spitze mit den Jubilaren: (v.l.) Wolfgang Klems, Hans Schunck, Leo Neulen, Reinhard Paffen, Hubert Peters, Josef Meurer, Josef Wirtz und Hans Palm. Foto: Greven

Dürboslar. Die drei bevorstehenden Wahlen im Jahre 2009 hatten den Poltischen CDU-Frühschoppen im Gasthof Köbgens besonders interessant gemacht, zumal mit dem Landtagsabgeordneten Josef Wirtz ein Mann zugegen war, der auch zu landespolitischen Themen Stellung nehmen konnte.

Darüber hinaus waren noch drei Mitglieder für 40-jährige Mitgliedschaft zu ehren.

Ortsverbandsvorsitzender Wolfgang Klems begrüßte deshalb viele interessierte Besucher. Leo Neulen ehrte zunächst die drei Jubilare Hans Schunck (Engelsdorf), Josef Meurer (Aldenhoven) und Hubert Peters (Dürboslar). Er bat alle Mitglieder und Freunde der CDU, sich bei den kommenden Wahlen für die Partei zu engagieren. Ein Wahlsieg für die CDU sei wichtig; denn nur sie könne Aldenhoven nach vorne bringen. Dabei wies er darauf hin, dass man mit Josef Wirtz einen wichtigen Mann in Düsseldorf und mit Wolfgang Spelthahn den richtigen Mann in Düren habe.

In seinem Referat begann Josef WirtzÊ mit der derzeitigen Finanzkrise. Indem er Vergleiche mit 1929 zog, begrüßte er es, dass die Politik sehr schnell mit Konjunkturprogrammen reagiert habe mit dem Ziel, Arbeitsplätze zu erhalten.

Jürgen Rüttgers habe eine weitere Aufstockung dieser Programme beantragt. Es sei bedauerlich, dass die so gut in Fahrt gekommene Konjunktur durch verantwortungsloses Verhalten von Bänkern unser Land in eine solche Krise gestürzt habe. Gut aufgehoben sei man nur bei den Sparkassen und den Genossenschaftsbanken. Mit dem neuen Sparkassengesetz habe das Land für mehr Sicherheit gesorgt.

Lob für gute Schulpolitik

Wirtz lobte den Aldenhovener Rat für die sehr gute Schulpolitik, die das Land in vielerlei Hinsicht unterstützt habe. „In der Pipeline” stehen Autohof und Biogasanlage, dringend notwendige und wichtige Investitionen, nicht zuletzt auch für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Josef Wirtz erinnerte an die zahlreichen abbaubedingten Umsiedlungen ganzer Dörfer, die in den letzten Jahrzehnten einen Bauboom ausgelöst haben. Diese Situation neige sich dem Ende zu. Deshalb sei es wichtig, Vorsorge zu treffen und zu anderen Investitionen überzugehen.

Zu der in Aldenhoven noch bevorstehenden Kandidatenaufstellung warnte Wirtz vor Eskalationen. Sein dringender Rat: „Redet vorher ausgiebig miteinander. In der Wahlversammlung muss Konsens herrschen!”

UmÊ bei den Wahlen Splitterparteien zu verhindern, habe der Landtag Sperrklauseln festgelegt. Diese habe das Verfassungsgericht deutlich reduziert. Die beiden großen Parteien seien angehalten, hier mehr Gegenwehr gegen Extremisten zu zeigen.

Reinhard Paffen ging kurz auf die prekäre Finanzsituation in der Gemeinde Aldenhoven ein, die auf das Wegbrechen der Gewerbesteuer und die hohen Zinsen für Liquiditätskredite zurückzuführen sei. Es sei wichtig, Gewerbebetriebe anzuwerben und diesen bei der Überwindung von „Bürokratismus-Hürden” zu helfen.
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