Koslar - Politiker testen neues THW-Fahrzeug

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Politiker testen neues THW-Fahrzeug

Von: rb
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Koslar. „Im Krisenfall ist Kommunikation alles” - Thomas Rachel brachte es auf den Punkt. Der Staatsekretär besuchte mit dem Landtagsabgeordneten Josef Wirtz und Landrat Wolfgang Spelthahn den Ortsverband Jülich des Technischen Hilfswerks (THW).

Grund war der neue Führungs- und Kommunikationskraftwagen mit Führungs- und Lageanhänger, der seit März die Ausrüstung der Fachgruppe Führung und Kommunikation vervollständigt.

So erfuhren die Politiker alles über die Möglichkeiten, die das neue Fahrzeug bietet. Die Fachgruppe Führung und Kommunikation ist im Notfall für die Koordination der THW-Kräfte zuständig und stellt unter anderem die Kommunikation mit anderen Hilfsorganisationen sicher. Das Team sorgt dafür, dass Hilfe da ankommt, wo sie gebraucht wird.

Informationen laufen zusammen

In der Fernmeldezentrale laufen alle eingehenden und ausgehenden Informationen zusammen. Im Führungs- und Lageanhänger befindet sich der Stabsraum. Hier werden die Informationen verarbeitet und nötige Entscheidungen getroffen. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, benötigen die Einsatzkräfte eine ausgefeilte Kommunikationstechnik.

Das neue Fahrzeug verfügt unter anderem über eine Dect-Telefonanlage, einen Dual GSM-Adapter für Handyverbindungen sowie über Funkgeräte. Darüber hinaus sind die technischen Voraussetzungen für den Tetra Digitalfunk, der in den nächsten Jahren eingeführt werden soll, bereits geschaffen. Dank eines Stromaggregates kann die Zentrale eine Zeit lang völlig autark arbeiten.

Thomas Rachel und Josef Wirtz, die sich für die Anschaffung dieses Fahrzeuges eingesetzt hatten, waren sichtlich zufrieden. „Die richtigen Informationen entscheiden über die Rettung von Bürgern”, hob der Staatssekretär hervor. „Deshalb haben wir uns dafür eingesetzt, dass der Ortsverband dieses Fahrzeug erhält.” Dazu waren immerhin rund 360.000 Euro notwendig.

Josef Wirtz richtete einen besonderen Dank an die Ehrenamtler, die ihre Freizeit für das THW opfern: „Ich glaube, wenn alle Ehrenamtler eine Woche streikten, würde unser Gemeinwesen zusammenbrechen.” Landrat Wolfgang Spelthahn machte darauf aufmerksam, dass die Kommunikationsarbeit im Hintergrund vielfach unterschätzt werde. „Mit dem Fahrzeug entsteht wieder ein Stück Sicherheit für den Kreisverband, und das kommt allen Bürgern zu Gute.”

Dr. Ingo Schliwienski, Landesbeauftragter des THW, dankte für die Unterstützungsarbeit von Rachel und Wirtz. „Es ist schön, dass sie noch einmal vorbeikommen, um das Ergebnis zu begutachten.”

Und das kann sich tatsächlich sehen lassen. Bei einer Führung machten sich die Gäste ein Bild von der Ausstattung des Ortsverbandes und tauschten sich nebenbei mit dem Landesbeauftragten über rechtliche Probleme des THW aus, die schnellstens aus dem Weg geräumt werden sollen. Dann stimmen nicht nur die technischen, sondern auch die rechtlichen Voraussetzungen für ein optimales Krisenmanagement.
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