Patienten-Service mit Perspektive

Von: Kr.
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Simone Herzig, Manuela Gulde und Heike Houppermanns (von links) - hier mit Verwaltungschef Jann Habbinga - stehen dem Linnicher Pflegepersonal als Serviceassistentinnen zur Seite. Foto: Król

Linnich. Das Wohl seiner Patienten liegt dem St. Josef Krankenhaus Linnich natürlich am Herzen. Dafür ist man sogar bereit, neue Wege zu beschreiten. So wurde 2008 die Idee geboren, das Pflegepersonal durch Serviceassistentinnen zu verstärken.

Viel Zeit mussten ausgebildete Schwestern und Pfleger bis dahin auf Dinge verwenden, die mit Pflege direkt nichts zu tun hatten, aber überaus wichtig für das Wohl der Patienten waren. Dazu zählte unter anderem die Essenausgabe und auch die Aufnahme der Essensbestellungen.

Dafür sind nun die Serviceassistentinnen Heike Houppermanns, Simone Herzig und Manuela Gulde da. Vom Frühstück bis zum Nachmittagskaffee sind sie auf den Stationen präsent, bringen ihren Patienten das Essen und helfen, wo Hilfe notwendig ist. Sie gehen von Zimmer zu Zimmer und nehmen die Essensbestellungen auf. Sie haben auch einmal Zeit für einen kleinen Plausch mit den Kranken oder erledigen kleine Botengänge, melden das des Telefon an und besorgen Zeitschriften und andere Dinge aus dem Kiosk im Haus.

Damit stellen die drei Damen eine deutliche Entlastung für das Pflegepersonal dar, die sich somit auf den wichtigsten Teil ihrer Arbeit konzentrieren können.

Dieses zusätzliche Angebot für die Patienten wurde von der JobCom über das Projekt Jobperspektive gefördert und damit überhaupt erst ermöglicht. „Wir haben schon mehrfach in diesem Bereich mit der JobCom zusammen gearbeitet und einige neue Stellen geschaffen, die unseren Mitarbeitern die Arbeit erleichtern und unseren Patienten zugute kommen”, erklärt der kaufmännische Direktor des Krankenhauses, Jann Habbinga. Dabei betont er, dass tatsächlich neue Stellen geschaffen wurden, die zunächst auf zwei Jahre befristet sind. Aus diesen Projekten wurden auch schon Mitarbeiter in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

Wenn alles gut läuft, sollen auch die Serviceassistentinnen, deren Förderung im August ausläuft, übernommen werden. „Auf diese Weise helfen wir nicht nur unseren Patienten, wir bieten auch echte Perspektiven, und es ist schön zu sehen, wie sich diese drei Damen hier einbringen”, sagt Habbinga. Um sich einmal der Öffentlichkeit, Besuchern und auch ambulanten Patienten vorzustellen, hatten Heike Houppermanns, Simone Herzig und Manuela Gulde im Foyer des Hauses einen Infostand errichtet und boten heißen Kakao an, der bei dem eisigen Wetter draußen natürlich dankbar angenommen wurde.
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