Jülich - Patentag für den Nachwuchs im Jülicher Zoo

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Patentag für den Nachwuchs im Jülicher Zoo

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Eine zwei Monate alte Eselsstute ist der ganze Stolz ihrer Patentante. Foto: Brückenkopf-Zoo

Jülich. Bei bestem Sommerwetter begrüßten die Vorstandsmitglieder des Zoofördervereins, Eva Behrens-Hommel und Ingrid Dank, 37 Erwachsene und fünf Kinder, die ihren Patentieren nahekommen wollten. Mit der Aachener Bank, vertreten durch Lydia Wolf, wurde ein neuer Großpate gewonnen.

In zwei Gruppen, geführt von Betriebsleiter Henry Fischer und Mitarbeiter Jonathan Keck, ging es für anderthalb Stunden ins Gelände. Die Tierpfleger hatten in der Zwischenzeit mit den Tieren viel gearbeitet. So zeigten sich die Weißbüscheläffchen gar nicht mehr scheu den Besuchern, die vier Stachelschweine drängelten sich um das Obst, das als Spende in bester Qualität geliefert wird.

Die beiden Wölfe im Ruhestand schleppten ihre beachtliche Fleischration rasch weg, während die beiden Luchse neuerdings mit gewaltigem Sprung ihre Krallen in die hoch angereichten Fleischstücke schlagen müssen, zum Vergnügen der Zuschauer und als Muskeltraining für die Tiere. Für die Kinder ist das Streichelgehege der Zwergziegen größte Attraktion, auch der Verkauf der Jungtiere an private Halter ist ein Hit, ebenso wie der Verkauf der Futterpellets aus den roten Automaten.

Ruhig und beschaulich ging es dagegen bei den brütenden Vögeln zu: Die Schneeeule lässt auf zwei Küken hoffen, die Störchin bewacht bereits zwei flaumige Federknäuel, vier schwarzen Schwänchen paddeln an der Entenbrücke. Gute Augen braucht man, um den Leguan zu entdecken, der getarnt im Geäst der Voliere den Überblick behält.

Demnächst wird ein zweiter ihm und den sieben Schildkröten im Gehege Gesellschaft leisten. Die Erdmännchenanzahl ist zurzeit reduziert: Dank erfolgreicher Nachzucht wurde eine Gruppe an den Alsdorfer Tierpark abgegeben. Ein Weibchen ist schon wieder tragend, so dass die Jülicher „Mannschaftsstärke“ demnächst wieder erreicht sein dürfte. Bei den Eseln hat sich schon Nachwuchs eingestellt, eine zwei Monate alte Eselstute ist der ganze Stolz ihrer Patentante.

Der Schaubrutkasten ist seit Pfingsten wieder belegt, so dass man dem Schlüpfen zusehen kann. Da aber nicht alle Küken im Zoo Platz finden, werden noch Liebhaber seltener Hühnerrassen gesucht. Ein großer Wunsch ist die Anlage eines Kleinkänguru-Geheges, das neben den vielfältigen Genehmigungen noch auf Spenden angewiesen ist.

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