Open Air Kino: Große Gefühle auf großer Leinwand

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Cornel Cremer (l.) vom KuBa und Christoph Klemens vom Kulturbüro freuen sich auf ein sommerliches Open Air-Kino mit wenigen, aber absolut sehenswerten Filmen.\ Foto: Jonel

Jülich. Das ist ein Sommer! Bei dem Wetter verspürt man die unbändige Lust alles – essen, trinken, faulenzen, arbeiten, das ganze Leben – nach draußen zu verlegen. Nur noch eine Kleinigkeit zum perfekten Sommer-Feeling fehlt: Das Open Air Kino. Aber es ist auf dem Weg.

„Nach den Erfahrungen der Vorjahre haben wir uns entschlossen das Programm ans Ende der Sommerferien zu schieben, da der Sommer zu der Zeit stabiler erscheint, die Dämmerung etwas früher einsetzt und damit die Bedingungen für das Open Air Kino besser sind“, erklären Cornel Cremer vom Kulturbahnhof, und Christoph Klemens vom Kulturbüro der Stadt Jülich.

Unter dem geschützten Zeltdach der Hauptbühne im idyllischen Stadtgarten des Brückenkopf-Parks erwartet die Fans der großen Leinwandgeschichten wieder der bewährter Mix aus den schönsten Filmen des letzten Kinojahres. Garantiert sind große Gefühle und amüsante Geschichten, berührende Momente oder einfach nur ein lustiger Abend.

Start des Open Air-Kinos ist am Freitag, 16. August, mit der Jülich-Premiere des Oscar-Preisträgers „Life of Pi“. Die fantastische Story erzählt von der Reise des jungen Pi, der sich sein Rettungsboot mit einem wilden Tiger teilen muss. Der große Regie-Maestro Ang Lee (Tiger & Dragon) zaubert ein Bilder- und Farbenspektakel in nie zuvor gesehener Perfektion auf die Leinwand. Mehr Wow für Herz und Hirn kann Kino kaum bieten.

Vergleichbar bunt geht es eine Woche später, am Freitag, 23. August, im „Best Exotic Marygold Hotel“ zu. In typisch britischer Manier, mit einer Mischung aus Komik und Melancholie schuf „Shakespeare in Love“-Regisseur John Madden einen bezaubernden und sonnendurchfluteten Wohlfühlfilm.

Am Freitag, 30. August, erwartet die Cineasten zum Abschluss der Reihe eine gern gesehene Open Air Kino-Darstellerin. Meryl Streep fragt sich in dieser Ü-50-Komödie, wie sie nach 30 Jahren wieder Spannung in ihren Ehealltag mit Tommy Lee Jones bringen kann. „Wie beim ersten Mal“ trotz einiger Frauenzeitungs-Plattitüden ein gelungener Film über die Schwierigkeit ist, den längst erloschenen Funken wieder zu entflammen.

Ansonsten – alles wie gehabt: Filme und Leinwand kommen aus dem KuBa, das Marketing vom Kulturbüro, das Ambiente stellt der Brückenkopf-Park, und dann wird das rollende Sprinter-Kino der DPvB Veranstaltungstechnik wieder rückwärts ans Zelt fahren, die riesigen Türen öffnen und es heißt, auch Dank der Unterstützung der Sparkasse Düren, wieder – Film ab.

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