Nur ein Sturz stoppt die Deutschlandfahrer

Von: zts
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Am Brandenburger Tor in Berlin freuten sich die Hobby-Radler Helmut Simon (r.) und seine französischen Freunde Jacques-Henri Padiolleau und Jean-Claude Giraudet auf ihrer „16-Länder-Fahrt” über einen herzlichen Empfang im Berliner Reichstag.

Dürboslar. Alle 16 Bundesländer mit den jeweiligen Hauptstädten wollten Hobby-Radler Helmut Simon aus Dürboslar und seine französischen Freunde Jacques-Henri Padiolleau und Jean-Claude Giraudet in einer Groß-Radtour bewältigen.

Vom Startschuss am Düsseldorfer Landtag hatte das Dreier-Team sich Mitte April mit hoffnungsvollen Erwartungen zum ersten Etappenziel Hannover auf den Weg gemacht.

2100 Kilometer konnten mit insgesamt 12 Landesmetropolen innerhalb der „16-Länder-Fahrt” ohne Schwierigkeiten bewältigt werden, ehe der Mammut-Kurs in München ein jähes Ende fand: Beim gemäßigten Radbummel durch die Fußgängerzone in der Leopoldstraße ereilte Helmut Simon das Schicksal in Form eines verkanteten Kanaldeckels. Der Sturz war so unverhofft heftig, dass in der Schwabinger Ambulanz ein komplizierter Schlüsselbeinbruch im Schulterbereich diagnostiziert wurde. Die große Deutschland-Tour musste beendet werden. Herbert Odenkirchen im Begleitfahrzeug des Wohnmobils konnte nur noch das enttäuschte Trio in Richtung Heimat chauffieren. 900 Kilometer vor der Zielankunft in Düsseldorf.

„Im Nachhinein”, so berichtet Helmut Simon, „war die Zwei-Drittel-Tour trotzdem ein großartiges Erlebnis.” Viele freundliche und überraschende Begegnungen sowie bereitwillige Eintragungen in das Fahrtenbuch konnten in den einzelnen Staatskanzleien verbucht werden.

Unvergesslich und beeindruckend der Empfang im Berliner Reichstag, wo die Sekretärin von Bundestagspräsident Lammert ein persönliches Autogramm des Hausherrn mit Widmung überreichte. In der Sächsischen Staatskanzlei erfuhren die Deutschland-Radler durch Staatssekretär Dr. Siegemund sogar einen Sonderempfang.

Vier Städte fehlten noch auf dem großen „Rundkurs”. „Und diese Reststrecke werden wir dann im nächsten Jahr von München aus über Stuttgart, Saarbrücken, Mainz und Wiesbaden bis nach Düsseldorf in Angriff nehmen”, versicherte der Dürboslarer Hobby-Fahrer auch im Namen seiner französischen Freunde.
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