Niedecken in Nideggen: Kölsch-Rock „mit der janzen Kapelle”

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BAP / Wolfgang Niedecken
„Mit der janzen Kapelle” bei den Festspielen: Die RocknRoll-Urgesteine der Band BAP eröffnen den Festivalreigen der Kulturinitiative im Kreis Düren auf Burg Nideggen mit feinstem „Kölsch-Rock”. Foto: ddp

Nideggen. Mit einem Paukenschlag beginnen die Festspiele auf Burg Nideggen. BAP, Vater des Kölsch-Rocks, eröffnet den Festivalreigen der Kulturinitiative im Kreis Düren am Freitag, 21. August, mit ihrer „Sommernachtstour”. Dann gibt es auf der Bühne unter Sternen ein Wiedersehen mit Wolfgang Niedecken.

Im September 2006 war der Vater der Band noch solo „im Namen des Herren” unterwegs. An einem stürmischen Abend huldigte Niedecken auf Burg Nideggen seinem großen Idol Bob Dylan. Nun kehrt er - versprochen ist versprochen - „mit der janzen Kapelle” zu den Festspielen zurück. Und dann gibts was auf die Ohren.

Auch die älteren Hits

BAP spielt im Rahmen der Sommernachtstour nicht nur Stücke des neuen „Radio Pandora”-Albums in der Plugged-Version, also mit Strom, sondern legt den Schwerpunkt auf die Klassiker aus der über 30-jährigen Bandgeschichte.

„Das wird ein ganz besonderer Abend. BAP ist ja mittlerweile ein Urgestein des RocknRoll und strotzt dennoch vor Vitalität. Die Band macht nachdenklich und vermittelt gleichzeitig Lebenslust - diesen Spagat schaffen nur wenige”, freuen sich Käthe Rolfink, Vorsitzende des veranstaltenden Vereins, und Landrat Wolfgang Spelthahn, Schirmherr der Festspiele, dass gleich am ersten Abend ein Fixstern der deutschen Musikszene über Nideggen leuchtet. „Verdamp lang her”, „Kristallnaach”, „Müsli Man”, „Wellenreiter”, „Anna”, „Du kanns zaubere” - das Gute kennt jeder, die Fans singen inbrünstig mit, so soll es auch in Nideggen sein.

Auf der Sommernachtstour schaltet BAP zudem „Radio Pandora” ein. Der Albumtitel verweist auf einen uralten griechischen Mythos.

Durch das Öffnen der unheilvollen Büchse der Pandora sollen alle Plagen über die Menschheit kommen (die globale Finanzkrise war damals noch nicht erfunden). Doch Elend, Krieg, Krankheit, Not und Tod - gab es schon genug. Wie geht man damit um?

Viele der neuen Texte von Wolfgang Niedecken kreisen um die Bewahrung der Hoffnung, allen Anfechtungen zum Trotz. Dabei blicken die Mundartmusiker auch über den Tellerrand. In „Noh Gulu” verarbeitet Niedecken seine afrikanischen Erfahrungen. Die Band wirbt - einmal mehr - für Toleranz und Respekt, beschwört die Freiheit. Mal melancholisch, mal rockig, aber immer eindringlich. Gerne live, am besten open air im wundervollen Ambiente von Burg Nideggen.

Einlass zum Konzert am 21. August ist ab 19 Uhr Beginn um 20 Uhr. Eintrittskarten für das Konzert gibt es in allen Geschäftsstellen Ihrer Tageszeitung, in Düren bei der Firma Hamel, Markt 17. Ein Ticket kostet 36,80 Uhr inklusive Vorverkaufsgebühren.
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