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Nichtraucherschutzgesetz: Ein Bußgeld bis zu 2500 Euro droht

Von: dama
Letzte Aktualisierung:
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Hans Pinell vom Jülicher Ordnungsamt hält den Handlungskatalog mit Antworten auf die häufigsten Fragen in der Hand. Foto: Martinak

Jülich. Wo darf geraucht werden, wo nicht? Wie viel Strafe kommt auf jemanden zu, der das Gesetz missachtet und sich dennoch in öffentlichen geschlossenen Räumen eine Zigarette ansteckt? Das alles kann Hans Pinell, Leiter des Jülicher Ordnungsamtes im Handlungskatalog des Ministeriums nachlesen.

„Probleme treten meist auf, nachdem die Gesetze in Kraft getreten sind“, weiß er. Auf Kontrollzug werden er und seine Mitarbeiter aber nicht gehen. „Dazu fehlt uns einfach des Personal. Die Gastwirte und auch die Öffentlichkeit wissen, dass es nicht mehr gestattet ist, und da müssen wir auch ein gewisses Vertrauen entgegen bringen.“

Als Beamter sei er immer im Dienst und werde bei der Bußgeldstrafe vor allem auf die Häufigkeit der Vergehen achten. Bis zu 2500 Euro Strafe können auf Veranstalter oder Gastronomiebesitzer zukommen. Bei Besuchern und Gästen geht‘s bei fünf Euro los. Aber auch hier kann ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro veranschlagt werden.

Pinell: „Ich kann den Ärger verstehen. Sämtliche Umbaumaßnahmen sind für die Katz‘, aber der Ärger hilft nicht.“ Entschädigungen seien nicht zu erwarten. Das Gesetz diene der Gesundheit der Menschen. Bei Fragen stehe er jederzeit zur Verfügung (Telefon 02461/63364). Eine Lücke im Gesetz habe er bisher noch nicht entdeckt.

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