Gevelsdorf - Nicht nur Katzen brauchen Musik

AN App

Nicht nur Katzen brauchen Musik

Von: jago
Letzte Aktualisierung:
benefizgevelsbus
Neben dem A-cappella-Chor „Notsi(n)gnale” (Foto) trug die Stammhaus-Band „The Authentics” zum großen Erfolg der von Peter Maaßen mit dem Team der Hasselsweiler Kindertagesstätte organisierten Veranstaltung bei. Foto: Jagodzinska

Gevelsdorf. „Geben wir allen Kindern mit Handicap, geben wir allen Menschen egal welcher Hautfarbe, Abstammung oder Religion eine Bühne, die ihr Leben lebbar und lebendig gestaltet und Vorurteile abbaut”, beschrieb Mitveranstalter Peter Maaßen die Motivation für das Benefizkonzert im Gevelsdorfer Pfarrsaal.

Als Veranstalter hatte die Integrative Kindertagesstätte „Steppke” aus Hasselsweiler, der auch der Reinerlös zugedacht war, den Jülicher A-cappella-Chor „Notsi(n)gnale” und die Stammhaus-Band „The Authentics” für das Konzert gewonnen. Sarah Preiskowski, Leiterin der KiTa, stellte die Besonderheiten der Einrichtung vor.

Mit ihrem heilpädagogisch integrativen Konzept ist sie darauf ausgerichtet, jedem der aktuell 25 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren, ob mit oder ohne Behinderung, individuell die bestmögliche Unterstützung zu bieten.

Viele Leckerbissen

„The Authentics” eröffneten das Programm mit rhythmisch mitreißenden Stücken wie „Ich will” der NDW-Band UKW oder dem Klassiker „Country Road” und erreichten spontanes begeistertes Mitklatschen und später sogar Mitsingen bei Coverversionen von Hits wie „Ich war noch niemals in New York” von Udo Jürgens. Dass „A cappella” ein Chor ist, der stets für kurzweilige und zugleich anspruchsvolle Unterhaltung steht, ist mittlerweile bekannt. Zum Benefizkonzert trugen sie mit einem Repertoire bei, das die Zuhörer von Anfang bis Ende begeisterte.

Nun gut, es war „Kein Kuchen da”, so der Titel des Songs vom Wolf von der Sesamstraße, aber „A cappella” verteilte ersatzweise leckere Schokostückchen und weitere musikalische Leckerbissen. Ganz hervorragend „Nothing´s gonna change my love for you” oder „Plenty good room”. Passend zum Gesang und den Texten setzten die Vokalisten optische Ergänzungen ein, die zum Schmunzeln anregten, beispielhaft in einem Katzensong aus Aristocats „Katzen brauchen furchtbar viel Musik”.

Insgesamt freuten sich die Zuhörer über eine gelungene Veranstaltung. Das Team der KiTa dankte den Musikern für ihre Beiträge und Peter Maaßen für seinen außergewöhnlichen Einsatz. Dieser gab das Dankeschön weiter an den Kirchenvorstand, der den Saal unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte, an Pastor Dieter Telorac für die Übernahme der nicht unerheblichen Reinigungskosten und an einige Spender für besondere Zuwendungen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert